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Montag, 22. April 2024

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Freibergs Tourismuszahlen 2023 auf Rekordniveau

Freiberg. Die Silberstadt wird bei Touristen und Geschäftsreisenden immer beliebter: Mit 106.610 Übernachtungen ist laut Statistischem Landesamt erstmals die 100.000er-Marke geknackt worden. Im Vergleich zum Vorjahr sind 2023 etwa 10.000 mehr Übernachtungen gebucht worden, im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 sogar ungefähr 15.000 mehr. Die Zahl der Gästeankünfte stieg von 2022 zu 2023 um 13 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag sowohl 2022 wie auch 2023 bei 2,4 Tagen, 2019 waren es noch 2,1 Tage.

Freiberg liegt mit einem Zuwachs von zehn Prozent bei den Übernachtungszahlen 2023 insgesamt über dem Durchschnitt im Erzgebirge (+7,1 Prozent) und im sachsenweiten Trend (+ 10,9 Prozent). Bei den Ankünften hat die Silberstadt deutlich mehr Zuwächse als das Erzgebirge durchschnittlich (+7,9 Prozent) und reiht sich ebenfalls in den gesamtsächsischen Anstieg ein (+ 13 Prozent). Auch bei der Aufenthaltsdauer liegt Freiberg im sächsischen Durchschnitt (2,5 Tage) – im Vergleich zum Erzgebirge (3 Tage) besteht aber noch Potenzial.

Dass die Silberstadt so gut abschneidet, dafür sind „maßgeblich die vielen Akteure unserer Stadt, wie Beherberger, Kulturschaffende, Tourismus- und Freizeitanbieter, Gastronomen und Händler, verantwortlich“, ist sich Anja Fiedler, Leiterin des Amtes für Kultur-Stadt-Marketing der Stadt Freiberg, sicher. „Sie schaffen die Rahmenbedingungen für Wachstum, beispielsweise die Silbermann-Tage, die Wiedereröffnung des Silberbergwerks und die Erhöhung der Bettenkapazitäten durch Neueröffnungen und Erweiterungen, um nur einige zu nennen. Wie kürzlich im Tourismuskonzept erarbeitet, müssen jetzt gute Lösungen für kommende Herausforderungen gefunden werden, um durch Qualitätssicherung Aufenthaltszeit und -qualität zu halten bzw. zu erhöhen.“

Ein effektives hybrides Tourismusmarketing soll künftig nicht nur klassische Touristen, sondern gleichzeitig Veranstalter von Tagungen, Messen und Events sowie Geschäftsreisende ansprechen. Jetzt soll die Basis für ein schlagkräftiges Tagungsmanagement mit konstruktiver Netzwerkarbeit zwischen den städtischen Akteuren gelegt werden. (PM)

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