Schnellzugdampflok stoppt am Haltepunkt Hetzdorf

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Belagerungszustand entlang der Flöhatalbahn und dem Haltepunkt Hetzdorf bei Falkenau am Sonnabend. Das Stahlross 35 1097 der Interessengemeinschaft Dampflok 58 3047 e. V. aus Glauchau ist im Rahmen des Heizhausfestes in Hilbersdorf auf Sonderfahrt gegangen. Foto: Christof Heyden

Hetzdorf/Falkenau. Belagerungszustand herrschte am Sonnabend entlang der Flöhatalbahn und dem Haltepunkt Hetzdorf bei Falkenau. Das Stahlross 35 1097 der Interessengemeinschaft Dampflok 58 3047 e. V. aus Glauchau ist im Rahmen des Heizhausfestes in Chemnitz-Hilbersdorf auf Sonderfahrt gegangen. Mit drei angehangenen Personenzugwagen schnaufte die Schnellzugdampflok hinaus ins Grüne.

Das Stahlross 35 1097 der Interessengemeinschaft Dampflok 58 3047 e. V. aus Glauchau ist im Rahmen des Heizhausfestes in Hilbersdorf auf Sonderfahrt gegangen. Mit drei Personenzugwagen geht es hinaus ins Grüne. Am Fuße des legendären Hetzdorfer Viaduktes wurde der Fotohalt eingelegt und die Maschine für die Rückfahrt nach Chemnitz umgekuppelt. Hunderte Schaulustige verfolgten die Szenerie, der es viele Jahre nicht mehr auf diesem Streckenabschnitt der Erzgebirgsbahn gegeben hat. Foto: Christof Heyden

Die sehr gut unter Corona-Verhaltensregeln besetzen Abteile hatten für die Passagiere eisenbahntypische Fachbegriffe bekommen. Vertreter aller Altersklassen nahmen das Taktmaß der mächtigen Treibräder auf. Schnaufend bewältigte die 1959 gebaute Maschine problemlos den rund 30 Kilometer langen Trassenabschnitt. Für die an Brücken, Signalen und Straßenübergängen positionierten Fotografen und Videofilmer wurde mächtig Showdampf aufgemacht.

Belagerungszustand entlang der Flöhatalbahn und dem Haltepunkt Hetzdorf bei Falkenau am Sonnabend. Hunderte Schaulustige verfolgten die Szenerie, die es viele Jahre nicht mehr auf diesem Streckenabschnitt der Erzgebirgsbahn gegeben hat. Foto: Christof Heyden

Schaulustige bevölkerten auch die frühere Eisenbahnbrücke über den Flöhafluss und verfolgten aus luftiger Höhe den Rangierprozess. Einst verkehrten hier sowohl Züge in Normal- als auch in Schmalspurbetrieb. Der Standort der Verkehrsgeschichte gilt als Kulturdenkmal. Foto: Christof Heyden