Beifall und Gelächter an der Pföbe und am Kalten Kober

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Die 10. Erzgebirgische Liedertour vereint über 50 Musikanten des Erzgebriges mit wanderlustigem Publikum. An 13 Stationen rund um Olbernhau sind die handgemachten Beiträge zu erleben. Foto: Christof Heyden

Olbernhau. Die 10. Auflage der Erzgebirgischen Liedertour ist seit dem Sonntagmorgen angestimmt, die Akteure haben das Taktmaß gefunden und unterhalten wanderlustiges Publikum an 13 Musik-Erlebnisstationen. Und so wundert es nicht, dass Beifallsrauschen am Waldrand der Pföbe zu vernehmen ist, wie schallendes Gelächter oberhalb des Kalten Kober erstaunen lässt und harmonischer Mehrklang heimatverbundener Ausflügler nicht nur am Anton-Günther-Stein begeistert. Bei besten Rahmenbedingungen sind bereits ungezählte Ausflugshungrige auf der reichlich 13 Kilometer langen Tour rund um die Stadt der Sieben Täler Olbernhau unterwegs.
 
Matthias Fritzsch, Christoph Heinze und Holger Sickel wissen mit ihren auf Bandoneon und Gitarre vorgetragenen Melodien zu begeistern, wie Heiner Stephani und seine Hauskapelle mit ihren Darbietungen für eine Massenwanderung in Oberneuschönberg sorgen. Während so mancher Wanderer seine Verpflegung aus dem Rucksack holt, lassen sich andere im Saigerhütten-Komplex eine deftige Brotzeit schmecken.
Bis 17 Uhr werden über 50 Musikanten und Sänger aufspielen, vor allem Mundartbeiträge kommen beim Laufpublikum gut an. Indes nehmen auch ungezählte Radfahrer mit viel Puste, oft batteriegetrieben, den Kurs unter ihre Pneus.

Matthias Fritzsch, Gitarre und Christoph Heinze musizieren an der Pföbe. Foto: Christof Heyden