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Dienstag, 5. März 2024

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Stärkste Kraftomnibusse als Miniaturen zu bestaunen

Gelenau. Die aktuelle Weihnachtsschau im Depot Pohl-Ströher erweist sich als neuerlicher Besuchermagnet. Gut Grund, die Ausstellung bis zum 28. Januar mit wunderbaren Schätzen weiteren Besuchern zu zeigen. Ein beachtetes Sonderthema befasst sich diesmal mit Fahrzeugen, die auf der Traditionslinie Dresden-Annaberg unterwegs waren. Es sind Modelle im Maßstab 1:87 zu sehen, die von Gunter Baumann aus dem Kurort Hartha mit allen Details versehen wurden. Seit seiner Kindheit ist es von Omnibussen fasziniert. Die Linie 400 hat es ihm besonders angetan. Sie fuhr früher sozusagen an seinem elterlichen Haus vorbei und existiert noch heute.

Das Unternehmen Kraftverkehr Freistaat Sachsen AG (KVG) war um 1930 ein sehr leistungsfähiger Großbetrieb. Das Liniennetz wurde bis 1930 um die ersten Strecken des Überland-Eilverkehrs ergänzt. Eine dieser Linien nahm ihren Betrieb am 15. Mai 1930 zwischen Dresden und Annaberg mit einer Länge von 95 Kilometern auf. In den vergangenen Jahrzehnten kamen zahlreiche Omnibusse verschiedener Hersteller und Typen zum Einsatz.
Legendär die fünf Stück extra für diese anspruchsvolle Linie gebauten Büssing-NAG 80 N F Do, die ab 1933 die Strecke befuhren. Zu jener Zeit, mit 320 PS aus einem Doppelmotor gewonnen, verkörperten sie den stärksten Omnibus der Welt.

Am Sonnabend, den 13. Januar ist der Leihgeber ab 10:30 Uhr persönlich in der Ausstellung und erzählt von vielen Begebenheiten rund um diese Strecke und die eingesetzten Busse.(PR)

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