Mit 56 Einsatzfahrzeugen im Wintereinsatz

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Winterdienstfahrer aber auch Brummi-Lenker sind aktuell schwer gefordert. Foto: Christof Heyden

Freiberg. Seit den Nachstunden sind die Mitarbeiter aller sechs Straßenmeistereien des Landkreises Mittelsachsen in Brand-Erbisdorf, Hainichen, Mühlau, Freiberg, Rochlitz und Döbeln im Einsatz. Straßensperrungen gibt es aktuell zur Mittagszeit keine. Die Salzlager sind noch gefüllt, neues Salz wird ständig nachbestellt. In den vergangenen 24 Stunden wurden rund 600 Tonnen Salz verbraucht. In Summe für die Saison sind es bereits mehr als 11.300 Tonnen, so eine Pressesprecherin.

Die gesamte Technik, die zur Verfügung steht, war im Einsatz. Das sind 56 Fahrzeuge, darunter 32 Fahrzeuge von beauftragten Fremdfirmen. Dirk Hänel vom Straßenbetriebsdienst bedankt sich bei den mehr als 140 Mitarbeitern für ihren Einsatz. „Das Engagement der Mitarbeiter ist sehr groß“, so Hänel.

Seit heute morgen 3 Uhr sind alle Fahrzeuge der Straßenmeistereien Freiberg und Rochlitz unterwegs. Die Winterdienstfahrzeuge der Straßenmeisterei Brand-Erbisdorf haben auch in der Nacht zu Montag geräumt und gestreut. Probleme gab es stellenweise durch liegengebliebene Lkw, die Straßen blockierten. Der Wind sorgte teilweise für starke Verwehungen, heißt es aus der Döbelner Meisterei.

Seit Sonntagmorgen 3 Uhr sind die Räumfahrzeuge der Meisterei in Hainichen im Dauereinsatz. Auch mit der Schneeschleuder, um die Fahrbahnen wieder zu verbreitern. Hier fällt ein Räumfahrzeug für die nächsten Tage leider aus. Ein Unimog stieß mit ein Fahrzeug beim Überholen zusammen. Autofahrer werden gebeten, Geduld zu haben beziehungsweise für den Weg mehr Zeit einzuplanen und ihre Fahrweise anzupassen.

Der Landkreis ist zuständig für ein Netz an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen mit einer Länge von rund 1600 Kilometer. Bei der Beräumung haben die großen Straßen Priorität. Die Fahrzeuge haben durchschnittlich Umläufe von 2,5 bis drei Stunden um wieder an der gleichen Stelle zu sein.