Uni-Adventskalender öffnet sich nach 25 Jahren zum letzten Mal

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Schnappschuss vom TU-Advenztskalender im Internet von vor fünf Jahren. Diese Attraktion hat viele Fans für das Erzgebirge begeistern helfen. Archivfoto: Christof Heyden

Die WWW-Wichtel der Universität Chemnitz schürten seit 1995 die Spannung auf Sehenswertes, Traditionelles, Interessantes und Rätselhaftes im Erzgebirge.

Chemnitz. Er ist einer der ältesten nichtkommerziellen Adventskalender im Internet und hat unzählige Fans rund um den Globus: der virtuelle Adventskalender der Technischen Universität Chemnitz (https://www.tu-chemnitz.de/advent).
Am 1. Dezember 2019 darf das erste Fenster der 25. Ausgabe geöffnet werden. Und es wird zugleich die letzte Ausgabe sein.

„Seit 1995 haben die WWW-Wichtel der Chemnitzer Uni 600 Beiträge mit besonderem Fokus auf das Erzgebirge zusammengetragen. Als Freizeit-Botschafter ihrer Region blickten sie hinter viele Kulissen, steckten ihre Nasen in Bücher, bastelten und testeten Backrezepte. Auf den Wichtel-Touren mit großen und kleinen Eisenbahnen, per Drahtesel oder auf Schusters Rappen sichteten sie außerdem so manche Kuriosität und hielten sie für die neugierigen Kalenderfans im Bild und Text fest“, so Mario Steinebach, Pressesprecher der TU Chemnitz und Mitglied des ehrenamtlichen Wichtel-Teams.
“Da die UNESCO die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří nun als Welterbe anerkannt hat, können künftig die Marketing-Strategen der traditionsreichen sächsisch-böhmischen Denkmals-, Natur- und Kulturlandschaft gern selbst einen gemeinsamen Adventskalender kreieren. Wir geben das Zepter nun ab“, fügt Uni-Webmaster Frank Richter mit einer Träne im Knopfloch hinzu.

Für den 25. Adventskalender haben die Uni-Wichtel gemeinsam mit ihren Helfern letztmalig viele Neuigkeiten und Besonderheiten zusammengetragen. Was genau, wird natürlich nicht verraten. „Unsere Erlebnisse und Ausflugstipps sollen wieder die Adventszeit bereichern und unsere Kalenderfans im Erzgebirge, ganz Deutschland und weltweit zwischen Australien und den USA  zum Ausprobieren und Nachmachen einladen“, so WWW-Wichtel Ursula Riedel.
Hinter den virtuellen Kalenderfensterchen werden sich auch 2019 wieder zwei begehrte Rätselnüsse verbergen. Und wer versuchen sollte, ein Fenster eher zu öffnen, der wird mit lustigen Schummel-Bildern „bestraft“. Doch zuvor gibt es wieder als besonderen Service bereits ab Mittwoch vor dem ersten Adventswochenende: das „0. Fenster“ mit einem Überblick über die Weihnachtsmärkte im Erzgebirge – einschließlich des TU-Weihnachtsmarktes am 5. Dezember 2019 auf dem Campusplatz.

Ein Schnappschuss aus der Geschichte der Uni-Adventskalender-Bastler. Vor fünf Jahren präsentieren Ursula Riedel, Rosita Pudlat, Sandra Tannig, Frank Richter, Ralph Sontag, Ulrich Hertel und Mario Steinebach die damalige Neuauflage, für die sie viele erzgebirgische Sehenswürdigkeiten besucht hatten. Foto: Christof Heyden

Obwohl bis zum ersten Advent noch ein paar Tage vergehen, haben bis Mitte November bereits mehr als 1.300 ungeduldige Fans einen Blick auf den neuen WWW-Adventskalender werfen wollen. Das erste Fenster öffnet sich dennoch erst in der Nacht zum 1. Dezember. Bis dahin trösten das „0. Fenster“ und die nostalgischen Rückblicke auf 24 frühere Kalender.
Es bleibt auch dieses Jahr dabei: Vorfreude ist die schönste Freude! Übrigens: Die Wichtel der Chemnitzer Uni freuen sich, insbesondere jetzt zum Abschied, auf Fanpost aus aller Welt: advent@tu-chemnitz.de