Erzgebirgslandschaften im Schloss zu sehen

0
300
Haus bei Waschleithe - Gewitterstimmung 1920 heißt diese Oelmalerei auf Leinwand von Georg Hölig. Foto: BBO/Foto_Weigel_Schwarzenberg“

Die Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst stellt den Maler Georg Höhlig in den Mittelpunkt der Sommerausstellung, die vom 21. Juni bis zum 27. Oktober auf Schloss Schlettau zu sehen ist. 

Oelsnitz/Schlettau. Einen in Vergessenheit geratenen Künstler stellt die Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst jetzt in den Blickpunkt. „Georg Höhlig schuf zahlreiche Gemälde vom Erzgebirge in einem kultivierten, spätimpressionistischen Stil. Heute sind seine Gemälde nur noch einem kleinen Sammlerkreis bekannt. Die Ausstellung führt erstmals zahlreiche Werke zusammen und möchte ein größeres Publikum auf Leben und Schaffen dieses herausragenden Malers aufmerksam machen“, erklärt Jeannette Mauermann, Pressesprecherin der Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgebirge.

Georg Höhlig wurde am 5. Januar 1879 in Leipzig geboren und starb am 6. Dezember 1960 in Erla-Crandorf. Er studierte an den Akademien in Leipzig und München. Studienreisen führten ihn durch ganz Europa. 1913 bereiste er erstmals das Erzgebirge und kehrte oft in diese Region zurück. Vor allem in der Region um Schwarzenberg und Waschleithe fand er die Motive für seine Malerei, in der er die Landschaft in wechselnden Lichtstimmungen zu unterschiedlichen Jahreszeiten festhielt. Ab 1940 bis zu seinem Tod lebte er in Erla-Crandorf.

Die gezeigten Exponate stammen zu einem großen Teil aus dem Bestand des Sammlers Oliver Seltmann, welcher maßgeblich zur Realisierung der Ausstellung beitrug. Darüber hinaus werden viele weitere Leihgaben aus Privatbesitz zum ersten Mal öffentlich gezeigt.