19. Schwibbogenkönig kommt aus Thalheim

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Dieser Schnitzfreund zeigt seine Leidenschaft für den Bergbau. Foto: Christof Heyden

Update: Als 19. Schwibbogenkönig/in geht 2020 Amelie Pia Formacek aus Thalheim in die Chronik des originellen Wettbewerbs ein. Für sie stimmten 327 (Online-)Besucher.

Stollberg. Die Schwibbogenschau von Stollberg zählt zu einer der originellsten Veranstaltungen und hat weit über die Grenzen des Erzgebirge das Interesse von Schnitzern, Bastlern und Fans der Holzkunst gefunden. Das Vorhaben wurde 2001 erstmals von ortsansässigen Gewerbetreibenden rund um das Geschäfts Eisenwaren & Bastlerwelt begründet.

Die Idee der Ausstellung ist es, unterschiedlichste Schwibbögen einem breiten Publikum zu zeigen. Die Schwibbögen müssen dabei nicht zwangsläufig selbst hergestellt sein. Gern dürfen Raritäten aus Uromas Zeiten in die Ausstellung gegeben werden. Entscheidend: die Schwibbögen dürfen nicht in Serienproduktionen hergestellt worden sein.

Der 19. Wettbewerb um das gelungenste Schmuckstück 2020 wird indes von den Corona-Ereignissen überschattet. Die jährlich etwa 10.000 Besucher anziehende Ausstellung wird daher in diesem Jahr ins Internet verlegt.
32 Exponate wurden zudem in der Kirche abgebaut und in den Schaufenstern an der Ernst-Thälmann-Straße in Stollberg gegenüber von Sport Kircheis zum Begutachten wieder aufgestellt. 
Noch bis 11. Dezember kann via Online-Voting abgestimmt werden.

https://www.schwibbogenkoenig.de/ausstellung/abstimmung-2020

Einer der aktuellen Wettbewerbsbeiträge. Foto: Christof Heyden