Jetzt heißt es: BOOM.500 startet

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Die Landesausstellung zur Industriekultur in Sachsen startet nun am 11. Juli. Der zunächst für 25. April geplante Eröffnungstermin war wegen Corona verschoben worden. An allen 7 BOOM-Standorten wird fleißig vorbereitet

Zwickau/Dresden. Nach sorgfältigen Abstimmungen zwischen der Sächsischen Staatsregierung und allen Projektbeteiligten wird die 4. Sächsische Landesausstellung Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen am 11. Juli für das Publikum geöffnet und bis zum 1. November 2020 zu sehen sein. Darüber informiert Christian Landrock, Pressesprecher des Projektes. Der ursprüngliche Eröffnungstermin am 25. April war im März aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden.
„Mit der neuen Laufzeit starten die große Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau und die sechs Schauplatzausstellungen jetzt, wie bereits angekündigt, noch vor den sächsischen Sommerferien.“ Das gaben heute die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, und der Direktor des Deutschen Hygiene-Museums, Prof. Klaus Vogel, bekannt.

Derzeit werden an allen sieben Ausstellungs-Standorten Vorkehrungen getroffen, damit die Besucherinnen und Besucher die Landesausstellung während der Corona-Pandemie sicher erleben können. Das Bildungs- und Vermittlungsprogramm sowie das Begleitprogramm werden der aktuellen Entwicklung angepasst. Aktuelle Informationen zur gesamten Landesausstellung auf der Website: www.boom-sachsen.de

Die Landesausstellung lässt die Region Südwestsachsen im „Jahr der Industriekultur“ als ein bedeu­tendes Zentrum der europäischen Industrialisierung lebendig werden. Die große Zentral­ausstellung im Audi-Bau Zwickau, die vom Deutschen Hygiene-Museum durchgeführt wird, präsentiert ein brei­tes kulturhistorisches Panorama der sächsischen Industrieentwicklung. Parallel dazu finden an sechs Orten der sächsischen Industriegeschichte branchenspezifische Schauplatz­ausstellungen statt:

„AutoBoom“ im August Horch Museum Zwickau, „MaschinenBoom“ im Industriemuseum Chemnitz, „EisenbahnBoom“ im Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf, „KohleBoom“ im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, „TextilBoom“ in der Tuchfabrik Pfau Crimmitschau sowie „SilberBoom“ im Forschungs- & Lehrbergwerk / Silberbergwerk Freiberg.