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Freiberg forstet auf -Mitpflanzer willkommen

Freiberg. Die Stiftung Wald für Sachsen und die Stadt Freiberg laden alle Freiberger ein, am Sonnabend, 18. November, von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr, bei der Wiederaufforstung im Freiberger Stadtwald mitzumachen. Gemeinsam werden auf fünf Einzelflächen mit einer Gesamtgröße von 3,6 Hektar insgesamt 10.300 Weißtannen, Bergahorne, Spitzahorne, Stieleichen, Rot-Erlen, Winterlinden, Bergulmen sowie Vogelkirschen als klimarobuste Baumarten auf entstandenen Kahlflächen für den Wald der Zukunft gepflanzt.

Treffpunkt ist am Ölmühlenweg. Parkplätze stehen am Platz der Einheit, an der Kleinschirmaer Straße oder am Waldbad zur Verfügung. Freiwillige Helfer denken bitte an passende Kleidung und Schuhwerk. Wer einen Spaten hat, kann ihn gerne mitbringen.Termin Baumpflanzaktion: 18. November, 9.30 bis 12.30 Uhr
Treffpunkt: Ölmühlenweg

Pflanzaktion der Stiftung Wald für Sachsen im Kommunalwald. Henrik Lindner, Geschäftsführer, zeigt, wie Pflanzhilfen eingesetzt werden. Foto: Christof Heyden

Die Stadt Freiberg ruft bereits zum fünften Mal zum gemeinsamen Baumpflanzen auf. Insgesamt wird damit eine Fläche von mehr als zwölf Fußballfeldern neu bewaldet. Dies wäre ein neuer Rekord. In den vergangenen Jahren wurden 4,15 Hektar (2020), 4,3 Hektar (2021) und 7 Hektar (2022) aufgeforstet. Bei der Pflanzaktion im Frühjahr dieses Jahres wurde eine Fläche von über einem Hektar neu bepflanzt.

Nicht nur größer, auch vielfältiger wurde das Repertoire der angepflanzten Sorten über die letzten vier Jahre: Nachdem 2020 Bergahorn, Winterlinde und Vogelkirsche gepflanzt wurden, brachte man 2021 auch Europäische Lärche, Weißtanne, Hundsrose, Weißdorn, Hartriegel und Schlehe in die Erde. 2022 neu dazu kamen Bergulme und Rotbuche sowie eine Auswahl heimischer Waldsträucher.

Für mehr Widerstandfähigkeit bei Schadensereignissen wählte man bei den Neuanpflanzungen gezielt Bäume und Sträucher, die tief wurzeln und dadurch auch tiefere Wasserreserven erreichen und die stauende Unterbodenschicht lockern können. Außerdem gelten die gewählten Sorten als relativ tolerant gegen Wildverbiss, Trockenheit und Wasserüberschuss.

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Autor

Christof Heyden
Christof Heydenhttps://www.erzgebirge.tv
in Chemnitz lebend, geb. 1961 in Pirna, Diplom-Kulturwissenschaftler Humboldt-Uni Berlin, seit 1993 Freier Journalist und Pressefotograf. Mailadresse: christof.heyden(at)erzgebirge.tv

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