Wie aus einem Faden ein Strumpf wird

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Gelenau. Unter Corona bedingt noch verhaltenem Publikumsinteresse ist das Erste Deutsche Strumpfmuseum in Gelenau nach zweijähriger Umbauphase wieder eröffnet worden. Mit Monatsbeginn Juli geben die Gastgeber einen Einblick in den einst das Leben in der Gemeinde und Region bestimmenden Berufszweig der Strumpfwirker und Sticker. Mit einem Arsenal an Handwebstühlen und mechanischen Aggregaten, Textilmaterial und Zubehör erzählen die Gelenauer die Herstellung der vielgestaltigen Erzeugnisse.
In der methodisch als auch technisch aufgefrischten Ausstellung wird zugleich vom Leben und den Rahmenbedingungen der Einheimischen erzählt. Zu einem Herzstück der Ausstellung gehört die Strumpfwirkerstube, eine Kulisse aus dem Erzgebirge um 1895. Neben zeitgemäßen Mobilar werden jene Arbeitsgeräte aufgestellt, die von den Familien seinerzeit benützt worden sind und mit denen sie sich ihren kargen Lebensunterhalt verdienten.

Das Museum ist Freitag, Sonnabend und Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, es gelten Corona bedingte Hygienebestimmungen.