Traudel & Metropolis auf der Leinwand

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Und freitags ins Lehngericht Augustusburg. Zwei Mal kommen im November Filmklassiker zur Aufführung. Foto: Christof Heyden

Augustusburg. Im Zuge der seit September 2022 gestarteten Veranstaltungsreihe Der besondere Film – Kino im „Lehngericht stehen im November erneut zwei Filklub-Abende auf der Veranstaltungsplan.

Am Freitag, dem 4. November 2022, wird um 19:00 Uhr der DDR-Klassiker „Vergesst mir meine Traudel nicht“ gezeigt. Der von der DEFA im Jahre 1957 gedrehte Streifen bringt ein Wiedersehen mit einst so bekannten Schauspielern wie Eva-Maria Hagen (der Mutter von Nina Hagen), Günther Simon, Fred Delmare, Agnes Kraus und Manfred Krug.
Im Mittelpunkt steht die 17-jährige Traudel, die aus einem Heim für Waisen flieht und sich in einen Volkspolizisten verliebt. Bei diesem heiteren Film kann man viel und herzlich lachen. Aber manchmal wird es jedoch auch ganz still im Zuschauerraum werden. Die Stille, die dieser ungewöhnliche Streifen mitunter auslöst, ist künstlerisch beabsichtigt.

Einer der ganz besonders herausragenden Werke der Filmgeschichte wird am Freitag, dem 18. November 2022, 19:00 Uhr gezeigt: „Metropolis“.

Unter der Regie von Fritz Lang entstand im Jahre 1927 dieser monumentale Stummfilm des Expressionismus, der seit 2001 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehört. Er beruht auf dem Roman „Metropolis“ von Thea von Harbou aus dem Jahr 1925. Schauplatz ist eine futuristische Großstadt mit ausgeprägter Zweiklassengesellschaft. Dieser Science-Fiction-Film war einer der teuersten Filme der damaligen Zeit und gilt als eines der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte. Der bekannte Leipziger Jazzpianist Stephan König wird den Film live am Klavier begleiten.