Zwickau will Sicherheitsgefühl stärken

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Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung durch Pia Findeiß und Anja Herold Beckmann, Innenminister Roland Wöller verfolgt das Geschehen. Foto: SV Zwickau

Die Stadt hat heute einen kommunalen Präventionsrat begründet. In einer Kooperationsvereinbarung wird die Zusammenarbeit zwischen dem Landespräventionsrat Sachsen, der Polizeidirektion und der Stadt Zwickau besiegelt.

Zwickau. Am heutigen Montag ist in Zwickau der Kommunale Präventionsrat (KPR) im Beisein von Prof. Dr. Roland Wöller, Staatsminister des Innern des Freistaates Sachsen begründet worden. Der KPR hat das Ziel, einen Beitrag zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Bürger und Bürgerinnen zu leisten, Beteiligungsfelder zu ermöglichen, kriminalitätsfördernde Strukturen abzubauen und deren Entstehung vorzubeugen.

Positive Effekte erhofft man sich von geeigneten und zielgerichteten Maßnahmen, die das soziale Klima in der Stadt Zwickau in einem guten Sinne beeinflussen können. Ermöglicht werden soll dies durch ein ressortübergreifendes Gremium, in dem sich verschiedene Akteure in einem Netzwerk fachlich austauschen, um Ressourcen und Fachwissen zu bündeln.
Der Zwickauer Stadtrat hatte die Gründung eines solchen Gremiums angeregt und in seiner Sitzung vom 24. September 2020 das Konzept zur Konstituierung des Kommunalen Präventionsrates in Zwickau beschlossen.

Anja Herold Beckmann,_Prof Dr Roland Wöller, Dr Pia Findeiß_und Renè Demmler
Fototermion nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung: Anja Herold Beckmann, Prof. Roland Wöller, Pia Findeiß und Renè Demmler. Foto: SV Zwickau

Mit der Unterzeichnung der Geschäftsordnung ist der Kommunale Präventionsrat Zwickau offiziell gegründet. Für den fachlichen Austausch wurde ein Lenkungsgremium eingesetzt, das aus Vertretern der Bereiche Stadt- und Kommunalverwaltung, Polizei, Kinder- und Jugendarbeit, Suchtberatung, Justiz, Opferschutz, Demokratiearbeit, Jugendbeirat und der Seniorenvertretung, besteht.

Handlungsfelder sind beispielsweise Drogenmissbrauch, Eigentumsdelikte, Extremismus, Gewalt, Sachbeschädigungen durch Graffitis, Vandalismus oder die Vermüllung von öffentlichen Plätzen.
Als nächstes Ziel der gemeinsamen Zusammenarbeit mit dem Landespräventionsrat ist die Durchführung einer Sicherheitsanalyse geplant.