Wasserspeicher der Großstadt wird gewartet

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Das Talsperrengebiet Saidenbach zählt bei Wanderern und Radfahrern zu einer gern besuchten Adresse, die imposante Wehranlage lädt zum Verweilen ein. Foto: Christof Heyden

Lengefeld. An der Saidenbach-Talsperre stehen in den kommenden Wochen umfangreiche Sanierungsarbeiten an. Drei Tage wurde bereits der Zugang über die Mauerkrone gesperrt, um auf der Wasserseite die Getriebeeinheiten der drei Grundablassschieber, die mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet werden sollen, auszubauen und für die Umrüstung vorzubereiten.
Vom 5. Oktober bis Ende November wird die Mauer erneut gesperrt. Dann werden die Fugen der Staumauer durch Industriekletterer von Bewuchs gereinigt und kleinere Reparaturarbeiten durchgeführt.

Die denkmalgeschützte Staumauer der Talsperre Saidenbach ist aus Bruchsteinen gebaut. In den Fugen setzt sich Grünbewuchs an, der zu Schäden an der Mauer führen kann. Deshalb müssen die Fugen regelmäßig – jedoch mindestens alle zwei Jahre – gereinigt werden. Die Sicherheitstechnik der Kletterer befindet sich auf der Mauerkrone. Sie darf aus Sicherheitsgründen von Besuchern daher nicht betreten werden.

Im gleichen Zeitraum wird der Zustand der Staumauer von der Wasserseite aus durch Taucher untersucht. Die Trinkwassertalsperre Saidenbach wurde zwischen 1929 und 1933 gebaut. Sie ist der größte Rohwasserspeicher im Talsperrenverbundsystem Mittleres Erzgebirge. Zusammen mit den Trinkwassertalsperren Neunzehnhain I, Neunzehnhain II und Einsiedel stellt sie Wasser für die Versorgung der Großstadt Chemnitz bereit.

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