Lichtbildervortrag zum Kurort Bad Schlema

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Die Wismut-Zeit hat Bad Schlema maßgeblich geprägt, allerorten finden sich Sachzeugnisse der Uranförderung. Foto: Christof Heyden

Bad Schlema. Am 2. November 2022 findet 19:00 Uhr im Kurhotel Bad Schlema, Markus-Semmler-Str. 73, ein Lichtbildervortrag über die Entwicklung des Kurortes Bad Schlema statt. Nicht nur Kurgäste und Urlauber, sondern auch Einwohner der Region sind zu dieser Veranstaltung herzlich willkommen. Vortragender ist der Leiter des Museums Uranbergbau Hermann Meinel.

In der Blütezeit des Radiumbades erlebte die Gemeinde Oberschlema bis Anfang der 40er Jahre einen rasanten Aufschwung hin zum fünftgrößten Kurbad Deutschlands. Nach dem zweiten Weltkrieg zerstörte der intensive Bergbau die Infrastruktur. Am 25. Oktober 1998 wurde das neue Kurgebäude unter großer Anteilnahme der Einwohnerschaft und Besuchern aus den Nachbarorten eingeweiht. Für ältere Menschen, welche das Radiumbad noch selbst besuchten, die den Niedergang und den Abriss des Kurzentrums erlebten, war die Einweihung des Kurmittelhauses ein kleines Wunder. Heute nutzen wieder zahlreiche Gäste aus allen Teilen Deutschlands die bewährten Radonanwendungen.

Die Veranstaltung ist eine Rückschau und Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der mehr als 600 Jahre alten Kurgemeinde. In einer Art Vorher-Nachher-Präsentation werden die Veränderungen im Ort nachvollziehbar.

Der Eintritt zu diesem Vortrag ist frei. Eine Anmeldung unter Tel. 03771 215000 ist erforderlich.