Aue-Bad Schlema. Das private Bildungsunternehmen DPFA hat im vergangenen Jahr die Immobilie im Forst hinter dem Wohngebiet Panoramastraß in Aue-Bad Schlema erworben. Mit dem Kauf sichert das sächsische Familienunternehmen ein historisch bedeutendes Gebäude und startet zugleich einen strukturierten Entwicklungsprozess. Im Mittelpunkt der bisherigen Überlegungen steht die Entwicklung eines naturnahen Bildungs- und Begegnungsortes mit Übernachtungsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Perspektivisch sollen dort praxisnahe Lern- und Begegnungsformate, Weiterbildungen sowie Angebote zur beruflichen Orientierung zusammenfinden.
In den vergangenen Monaten fanden bereits erste Gespräche mit regionalen Akteuren statt, unter anderem mit dem Baubürgermeister der Stadt Aue-Bad Schlema, Jens Müller, sowie dem Landrat des Erzgebirgskreises. „Uns ist wichtig, die Potenziale der Immobilie verantwortungsvoll und mit langfristiger Perspektive zu betrachten“, erklärt Catrin Liebold, geschäftsführende Gesellschafterin der DPFA. „Dabei spielen sowohl der Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes als auch mögliche Impulse für Bildung, Begegnung und die Region eine zentrale Rolle.“
Das Bildungsunternehmen bereitet aktuell eine Machbarkeitsstudie vor. Dazu gehören unter anderem die bauliche und wirtschaftliche Machbarkeit, mögliche Förder- und Finanzierungsperspektiven sowie die Entwicklung tragfähiger Nutzungsszenarien. Parallel erfolgen erste Maßnahmen zur Sicherung des Gebäudes, unter anderem notwendige Dachreparaturen.
Ziel ist es, bis Ende 2026 erste Einblicke in das Gelände und mögliche Entwicklungsperspektiven zu geben. (PM)

