Neinerlaa stillt als Musikspektakel den Erlebnishunger

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Carmen Krüger und Robby Schubert sind als Mundart-Moderatoren über Erzgebirgsgrenzen hinaus bekannt. Jetzt laden sie nach Ehrenfriedersdorf ein. Foto: Christof Heyden

Das hat es im Erzgebirge noch nicht gegeben: die legendäre kulinarische Speisefolge Neinerlaa gibt erstmals einem Musikfestival den Namen. Ob Gänsebratenpodium oder Bratapfelbühne – der musische Erlebnishunger kann am 6. August gestillt werden.

Ehrenfriedersdorf. Während zur Weihnachtszeit eine Menüfolge von neun leckeren Speisen den Einheimischen munden, sollen in Ehrenfriedersdorf auf neun Bühnen Künstler ihre kulturelle Kostprobe abgeben und für musisches Futter sorgen.
Unter dem Motto Eine Stadt voll Musik laden Carmen Krüger mit einem Team der Organisatoren des hiesigen Erzgebirgszweigvereins das erlebnishungrige Volk am Sonnabend, den 6. August zum Kulturerlebnis ein. Das wird auf der Gänsebratenbühne und dem Linsenpodest geboten, wie an das Rote-Bete-Podium und die Bratapfel-Bühne eingeladen wird.

„Einen Tag lang gastieren auf den neun Bühnen zwei Dutzend Musiker, Sänger und Moderatoren“, so die Vereinschefin, die auch als Kulturobfrau des Gesamt-Erzgebirgsvereins eine begeisterte Mundartsprecherin ist. „Wir werden indes nicht nur erzgebirgische Musik kredenzen, sondern vielmehr Akteure zu Wort kommen lassen, die typisch für unsere Region sind und als musikalische Botschafter durchs Land reisen.“

Mit dabei sind etwa der Bergmännische Musikverein, Erzgebirgsgruppe Ehrenfriedersdorf, die Eskimos, als Schulband die Bad Romance, de Huthausmusikanten aus Geyer, die Gruppe Schluck auf, Mittelhessisches Erzgebirgsduo, Hormersdorfer Gung, Traveller, B coustic, Aaflug, Spakörble aus Lauter, Sterni und Freunde, Rocco und Marc, Silberzach`n Trio und andere mehr.

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Neinerlaa in Ehrenfriedersdorf: 9 Bühnen und die Musikanten. Grafik: Veranstalter EZV

Auch gestandene Mundartsprecher wie Robby Schubert, de Mahrgusch aus Drebach oder Fritzsch Matthias aus Zwickau sind zu erleben.
Die Bühnenbeiträge werden insgesamt jeweils von 14 bis 18 Uhr geboten. Die abendliche Hauptfete findet auf dem Burgplatz ab 19 Uhr statt.  Zu den Standorten zählen zum Beispiel der Markt vorm Rathaus, der Pfarrgarten, die Bäckerei Bräunig und die Brauerei Specht sowie ein Festzelt auf dem Burgplatz.

„Besucher sind eingeladen, alle Bühnen zu besuchen, das ist fußläufig gut machbar. Zudem heißt es dabei wenigstens acht Stempel zu sammeln, denn wir rufen zum Gewinnspiel unter jenen auf, die den Veranstaltungsflyer mit diesen Markierungen an der Bratapfelbühne abgeben und der Verlosung zustimmen“, so Organisationschefin Carmen Krüger.