Trikarus zum Neustart im Industriemuseum zu sehen

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Am Sonnabend öffnet auch das Industriemuseum Chemnitz wieder seine Tore. Foto: Christof Heyden

Chemnitz. Nach mehr als zwei Monaten der pandemiebedingten Schließung öffnet das Industriemuseum Chemnitz ab 15. Januar wieder seine Türen. Vorerst ist dieser Besuch nur geimpften und genesenen Gästen vorbehalten.

Zugleich steht ab sofort das Online-Buchungsportal des Industriemuseums Chemnitz für Reservierungen wieder zur Verfügung. Das ist ein besonderer Service für Gäste, die gern im Vorfeld ein Zeitfenster für Ihren Besuch buchen möchten, da Museen auch weiterhin einer Zugangsbeschränkung unterliegen. Die Buchung ist kostenfrei und keine Voraussetzung für den Museumsbesuch.

Was haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Schließzeit gemacht und was erwartet die Museumsgäste ab 15. Januar?

Das Team des Industriemuseums Chemnitz nutzte die Zeit insbesondere für Arbeiten an den Sammlungsobjekten, zur Dokumentation, für Arbeiten im Depot, Vorbereitungen für die neue Sonderausstellung und für den Abbau der Ausstellung MaschinenBoom. Reichlich 27.500 Gäste besuchten die die im Rahmen der Landesausstellung konzipierte Ausstellung und konnten erfahren, welche Rolle Maschinen in unserem Leben spielen und wie Sie unsere Welt verändern.
Ein Highlight aus dieser Ausstellung können die Gäste ab 15. Januar in der Dauerausstellung besichtigen: den in Kooperation mit den Stadtfabrikanten und dem Fablab entwickelten 3D-Hangprinter „Trikarus“.

Dank der Unterstützung der Arbeitsgruppe Werkzeugmaschinen des Fördervereins Industriemuseum konnte die Sternrevolver-Drehmaschine DRFS 40a, eine DDR-Sonderentwicklung, restauriert und während der Schließzeit wieder in die Dauerausstellung integriert werden.
Eine Besonderheit der Maschine ist der pneumatische Antrieb und die Steuerung mit einem Kugelschrittschaltwerk von Dreloba (Dresdner Logistik Bausteine). Ab 15. Januar ist die Drehmaschine wieder vorführbar.

Vorschau: Für den 8. April plant das Industriemuseum Chemnitz die Eröffnung einer neuen Sonderausstellung. Unter dem Titel „Tabakrausch an der Elbe – Geschichten zwischen Orient und Okzident“ präsentiert die Ausstellung das barocke Elbflo­renz als einstige Tabakhauptstadt Deutschlands.