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Leichter Rückgang der Verkehrsunfälle im Berichtsjahr 2025

Chemnitz/ Erzgebirge– Die Polizeidirektion Chemnitz / Erzgebirge hat heute den Verkehrsbericht 2025 der Verkehrsunfallentwicklung für ihren Direktionsbereich vorgelegt. Daraus stammen die nachstehenden Informationen.

Im Jahr 2025 wurden im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz insgesamt 21.908 Verkehrsunfälle erfasst. Das sind 404 Unfälle (-1,8 Prozent) weniger als im Vorjahr, heißt es in dem Dokument. Nach einem stetigen Anstieg der Unfallzahlen bis 2023 ist nun, wie auch schon im Jahr 2024, ein Rückgang zu verzeichnen. Die Verkehrsunfälle verteilen sich regional nahezu gleichmäßig auf die Stadt Chemnitz (30,6 Prozent), den Landkreis Mittelsachsen (31,2 Prozent) und den Erzgebirgskreis (33 Prozent).
Die übrigen 5,2 Prozent der Unfälle ereigneten sich auf den Abschnitten der Autobahnen 4 und 72 im Zuständigkeitsbereich. Bei 2.378 Unfällen mit Personenschaden erlitten 3.048 Menschen Verletzungen. Die Anzahl der Schwerverletzten sank auf 694 (-86). Die Anzahl der Leichtverletzten ging auf 2.354 (-86) zurück.
Im Jahr 2025 verloren 34 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 10 Menschen mehr als 2024.

Die Hauptunfallursachen bezogen auf alle Verkehrsunfälle sind wie in den letzten Jahren „ungenügender Sicherheitsabstand“ (1.948), „Nicht angepasste Geschwindigkeit“ (1.664) und „Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot“ (989). Bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden sind ebenfalls „Nicht angepasste Geschwindigkeit“, „ungenügender Sicherheitsabstand“ sowie „Nichtbeachten der Vorfahrt bei regelnden Verkehrszeichen“ die Hauptunfallursachen.

2025 wurden 313 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss verursacht (+17). Dabei wurden 148 Personen verletzt (+18). Drei Menschen verloren bei diesen Unfällen ihr Leben (+3). Bei weiteren 77 Verkehrsunfällen bestand der konkrete Verdacht, dass Beteiligte unter Einfluss von berauschenden Mitteln standen (+5). Die Zahl der Straftaten nach § 142 StGB (unerlaubtes Entfernen vom Unfallort) sank auf 4.881 (-20). 2025 entfernte sich bei jedem fünften Unfall wenigstens einer der Beteiligten pflichtwidrig vom Unfallort. 2.324 Fälle bzw. 47,6 Prozent aller Unfallfluchten wurden aufgeklärt. Bei Unfallfluchten mit Personenschaden liegt die Aufklärungsquote mit 75,8 Prozent noch höher.

Auch die Polizei fährt mit Strom. Archivfoto: Christof Heyden

Betrachtung nach Verkehrsteilnehmergruppen
2025 waren insgesamt 283 Kinder (bis 14 Jahre) an Unfällen beteiligt, von denen 238 (-25) verletzt wurden. Ein Kind (+1) kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben. 96 Kinder waren als Radfahrer und 66 Kinder als Fußgänger direkt beteiligt. 114 Kinder waren als Insassen bzw. Mitfahrer in Fahrzeugen indirekt beteiligt. An 3.543 Unfällen (-131) waren im vergangenen Jahr junge Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren beteiligt, was einem Anteil von 16,2 Prozent des Gesamtunfallaufkommens entspricht. 465 Menschen (+13) dieser Altersgruppe sind 2025 bei Unfällen verletzt worden. Getötet wurden 2025 bei Verkehrsunfällen drei Menschen (+1) dieser Altersgruppe.

Bei 6.328 Unfällen (+46) waren Fahrer der Generation 65+ beteiligt. Das heißt, bei ungefähr einem Drittel aller Unfälle im Jahr 2025 war ein Verkehrsteilnehmer der Generation 65+ involviert. 13 Menschen dieser Altersgruppe (+/- 0) verloren 2025 bei Unfällen ihr Leben und 507 Personen dieser Altersgruppe (-85) wurden bei Unfällen verletzt. An 354 (+27) Verkehrsunfällen waren Fußgänger beteiligt, was einem Anteil von 1,6 Prozent an der Gesamtunfallzahl entspricht. 292 Personen (+33) wurden bei diesen Verkehrsunfällen verletzt. Vier Fußgänger, zwei mehr als im Jahr 2024, verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben.

Im Jahr 2025 wurden 621 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Fahrrad- oder Pedelecfahrern (-39) aufgenommen, was einem Anteil von 2,8 Prozent des Gesamtunfallaufkommens entspricht. Es wurden 37 Verkehrsunfälle erfasst, bei denen E-Scooter beteiligt waren. Bei 25 dieser Unfälle (+5) trat Personenschaden ein, wobei ein Mensch (+1) getötet, drei Menschen schwer (-1) und 21 Menschen leicht (+5) verletzt wurden. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung motorisierter Zweiräder ist leicht auf 754 Unfälle (-32) und damit 3,4 Prozent des Gesamtunfallaufkommens zurückgegangen. Bei den Unfällen mit Personenschäden geschahen 425 (-60) mit Beteiligung motorisierter Zweiräder, was einem Anteil von 17,9 Prozent entspricht. Bei diesen 425 Verkehrsunfällen erlitten 481 Personen (+95) Verletzungen, zehn Personen (+5) verloren ihr Leben. (Quelle: Verkehrsunfallbericht 2026 PD Chemnitz)

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