Hereinspaziert zum Blick hinter die Kulissen

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Die Neuauflage des Denkmaltages 2019 fühlt sich der Bauhaus-Idee verpflichtet und rückt Leistungen dieser Scahffensperiode in den Blickpunkt. Im Museum Annaberg ist diese imposante Treppe zu bestaunen. Foto: Christof Heyden

Neuauflage eines bewährten Schnuppertages: Am 8. September öffnen Denkmäler ihre Tore für geschichtsinteressierte Zeitgenossen. Auch im Erzgebirge sind Frühaufsteher willkommen.

Schneeberg/Aue. Unternehmungslustige Zeitgenossen haben seit Jahren den jeweils zweiten Sonntag im September fest verplant: Historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, öffnen zum Tag des offenen Denkmals ihre Pforten. Deutschlandweit sind Millionen von Architektur- und Geschichtsliebhabern zu Streifzügen in die Vergangenheit eingeladen. Dabei gilt das bewährte Motto: „Geschichte zum Anfassen”.
Auch im Erzgebirge dürfen sich Besucher auf teils einmalige Stippvisiten freuen.

Dabei steht der 08. September 2019 diesmal unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ und schließt an das Bauhaus-Jubiläum 2019 an. Es jährt sich die Gründung des Bauhauses durch Walter Gropius und damit auch der wichtigste künstlerische Umbruch des 20. Jahrhunderts. Dieses 100-jährige Jubiläums wird vielerorts ins Rampenlicht gerückt. Städte, Vereine, Interessengruppen und Wirtschaftsunternehmen laden ein.

So sind Gäste beispielsweise in Schneeberg im Schulgebäude „Zeichenschule“, willkommen, wie das „Goethehaus“ den Gästen offenstehen wird und Führungen durch das Kino Schneeberg Hartenstein angeboten werden.

In Aue steht die Geschichte der Herrenhauses Auenhammer im Blickpunkt, gibt das Hüttenlaboratorium des Pfannenstieler Blaufarbenwerkes seine Funktion preis, lädt die Villa Gantenberg zu Führungen ein.

Auch des Pochwerk bei Schneeberg wird seine Tore öffnen. Foto: Stadtverwaltung Schneeberg