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Wo Träume weiterleben: „Schätze aus der Sammlung Pohl-Ströher“

Annaberg-Buchholz. Ein Blick hinter verschlossene Türen während laufender Umbaumaßnahme wird am Sonnabend, dem 21. Februar 2026, in der Manufaktur der Träume geboten. Die Sonderausstellung „Schätze aus der Sammlung Pohl-Ströher“ öffnet ihre Türen für Individualbesucher. In der Zeit von 10:00 bis 15:30 Uhr haben Kunst- und Kulturinteressierte die seltene Gelegenheit, diese außergewöhnliche Präsentation trotz laufender Umbaumaßnahmen zu erleben.

Die Manufaktur der Träume befindet sich derzeit in einer umfassenden baulichen und inhaltlichen Neuausrichtung und bleibt voraussichtlich bis Ende November 2026 geschlossen. Im Rahmen des Interreg-Projekts „Erzgebirgische Erlebniswelt – Gemeinsame Geschichte, geteilte Erlebnisse“ mit der Partnerstadt Chomutov wird die Dauerausstellung modernisiert und neu konzipiert. Zudem entsteht im Erdgeschoss unter der Federführung des Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V. ein UNESCO-Welterbe-Besucherzentrum – eines von insgesamt sechs Zentren in der Montanregion Erzgebirge/Krusnohoří.

Diese geschnitzten Bergleute von Jesco Lange sind Ausstellungsstücke. Foto: Stadt ANA

Die Ausstellung vereint eine Vielzahl außergewöhnlicher Sammlungsstücke aus dem Depot Pohl-Ströher mit ausgewählten Exponaten der Manufaktur der Träume sowie Leihgaben aus dem Privatbesitz der Sammlerin Erika Pohl-Ströher. Zu sehen sind unter anderem eindrucksvolle Weihnachts- und Heimatberge, kunstvolle Geduldsflaschen, historische Pyramiden und Deckenspinnen, mechanische Meisterwerke sowie liebevoll gestaltete Spielzeuge vergangener Zeiten.

Die gezeigten Werke gehen – ebenso wie die Dauerausstellung der Manufaktur der Träume – auf die jahrzehntelange Sammlungstätigkeit von Dr. Erika Pohl-Ströher zurück. Seit 2010 begeisterte das Depot Pohl-Ströher in Gelenau mit großen Sammlungsschauen auf rund 1.600 Quadratmetern Ausstellungsfläche und zählt zu den bedeutendsten privaten Sammlungen erzgebirgischer Volkskunst. (PM)

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