Zum Männertag geht’s Miniaturschau gucken

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Im Klein Erzgebirge Oederan sind ein Großteil der 22 Welterbeprojekte Montanregion Erzgebirge als Miniatur zu sehen, auch der Freiberger Standort. Foto: Christof Heyden

Oederan. Hochbetrieb zum Feiertag in Deutschlands ältester Miniaturschau: Der Männertag wird zum Familienerlebnis. Oederan galt heute als Besuchermagnet einer bundesweiten Ausflugschar. Dresdner, Ilmenauer, Düsseldorfer und andere Unternehmungshungrige nutzen dabei die Gelegenheit, die Welterbe-Objekte der Montanregion Erzgebirge en miniature in Augenschein zu nehmen.

Mit nur wenigen Schritten sind im Ausstellungsgelände das Kalkwerk Lengefeld, der Pferdegöpel Lauta, die Annenkirche Annaberg, die Saigerhütte Olbernhau oder der Frohnauer Hammer zu erreichen. Auch tschechische Standorte sind im Schaubereich des Böhmischen Steiges abgebildet.

Seit fast 100 Jahren 1924 engagieren sich Einheimische für die spezielle Form der Erbepflege. Den Auftakt vollzogen einst die Bastler im „Verein für heimatliche Volkskunst“, Mitte der 1930er-Jahre besuchte selbst der legendäre Volkssänger Anton Günther den lebendigen Miniaturgarten. Über 200 Objekte des Erzgebirges sind im Stadtwald zu sehen. (hy) 

Oliver Weinhold setzt die Eisenbahnen in die Gartenbahnsour des Klein Erzgebirges, der Männer-Fahrtag kann beginnen. Foto: Christof Heyden