Leichenteile führen zu Vermisstenfall

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Gornau/Weißbach. Nach dem Fund von mehreren Leichenteilen nahe der B 174 bei Gornau und nahe der S 232 bei Weißbach ist die Identität des Mannes nunmehr geklärt. Darüber informiert heute die Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge.
Im Ergebnis der aufwendigen und zeitintensiven gerichtsmedizinischen Untersuchungen steht zweifelsfrei fest, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen 48-Jährigen handelte. Der türkische Staatsbürger war Ende Juli 2021 letztmalig in seinem Umfeld gesehen worden und galt seither als vermisst.

Im Ergebnis der bisher geführten Ermittlungen der Kriminalpolizei sowie der Staatsanwaltschaft Chemnitz ist davon auszugehen, dass der vormals Vermisste zu einem derzeit nicht genau bekannten Zeitpunkt Ende Juli 2021 in einer Chemnitzer Wohnung von einem ebenfalls 48-jährigen Landsmann getötet wurde. Anschließend zerteilte der Tatverdächtige den Leichnam des Geschädigten und legte die Leichenteile schließlich an den jeweiligen Fundorten im Erzgebirgskreis ab.

Die Ermittlungen laufen indes wegen Totschlags gegen den flüchtigen 48-jährigen türkischen Staatsbürger, nach dem bereits mit einem internationalen Haftbefehl gefahndet wird.