Studierend die Berufsorientierung finden

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Angehende Ingenieure erwarten an der TU Freiberg praxisnahe Lehrveranstaltungen und ein gutes Betreuungsverhältnis in kleinen Gruppen. Foto: TU Bergakademie Freiberg/C.I. Mokry

Die TU Bergakademie Freiberg legt zwei neue Studiengänge für Technikinteressierte auf, die Ingenieure für zukunftsweisende Technologien fit macht. Dabei bietet das Studium selbst die Berufsorientierung.

Freiberg. Ab dem Wintersemester 2020/21 werden mit dem Bachelor of Science Engineering und dem Diplom-Studiengang „Advanced Components: Werkstoffe für die Mobilität“ zwei neue ingenieurwissenschaftliche Studiengänge an der TU Bergakademie Freiberg angeboten, die künftigen Studierenden ein breites Feld an individuellen Entwicklungsmöglichkeiten bieten und zulassungsfrei sind. Darüber informiert Pressesprecherin Philomena Konstantinidis.

„Beide Studiengänge sollen Studierenden den Einstieg in die Ingenieurswissenschaften leicht machen: Während in den ersten Semestern die Grundlagen gefestigt werden, können die Studierenden dann eine Vertiefungsrichtung wählen. So möchte die Universität sicherstellen, dass die Studierenden sowohl fundiertes Basiswissen als auch vertiefende Kenntnisse in ihrem Interessengebiet erwerben.

Der neue Bachelor-Studiengang Engineering ist demnach der perfekte Studiengang für technikinteressierte Schüler/innen. Sowohl für diejenigen, die schon wissen, in welchem Ingenieurbereich sie später arbeiten wollen, insbesondere aber auch für diejenigen, die noch nicht genau wissen, welches Studienfach am besten zu ihnen passt.
„In den ersten drei Semestern bekommen die Studierenden während der für alle Ingenieurdisziplinen gleichen Grundlagenausbildung einen fundierten Überblick über die Bereiche der Ingenieurwissenschaften. Dann wählen sie aus den Fachrichtungen Maschinenbau, Energietechnik, Umwelttechnik, Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen oder Technologie und Anwendung nichtmetallischer Werkstoffe“, erklärt Studiendekan Prof. Dr. Tobias Fieback von der Fakultät Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik.

Der Studiengang schließt nach 7 Semestern mit einem Bachelor of Science in der gewählten Fachrichtung ab. Absolvent/innen können damit direkt in den Beruf einsteigen oder sich für ein weiterführendes Masterstudium einschreiben.

Im Racetech Racing Team entwerfen und bauen Studierende einen Rennwagen mit Elektromotor, ein Projekt innerhalb des Studienganges Werkstoffwissenschaft. Foto: FSG Schulz

Der neue Diplom-Studiengang, der an der Fakultät für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie angesiedelt ist, setzt an der Schnittstelle von Material und Maschinenbau an: In 10 Semestern werden die Studierenden zu Experten für die Mobilität der Zukunft ausgebildet. Nach dem praxisnahen Grundstudium können sie sich für eines von drei Fachgebieten entscheiden. „Zur Wahl stehen die Vertiefungen „Fertigungsverfahren“, „Konstruktion und Simulation“ und „Elektromobilität““, sagt Prof. Dr. Ulrich Prahl, Studiendekan des neuen Studiengangs. „Absolvent/innen sind in der Lage, die gesamte Prozesskette aktiv zu gestalten. Von der Idee über die Planung und Konstruktion eines Bauteils, die Werkstoffauswahl und die Fertigung bis zum Endprodukt“, ergänzt der Studiendekan.

In einem Praxissemester oder im Rahmen einer Abschlussarbeit in Kooperation mit Unternehmen können die Studierenden ihre Kenntnisse anwenden und Kontakte in die Industrie knüpfen. Studierende, die sich für eine Karriere in Forschung und Entwicklung interessieren, profitieren von Angeboten zur Einbindung in aktuelle Forschungsthemen.

Bewerben können sich Interessenten mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife oder einem gleichgestellten Abschluss bis zum 30. September 2020.
Eine individuelle Beratung zu den Studiengängen bietet die Studienberatung der Universität an https://tu-freiberg.de/studienberatung.