Gartenfete und Rotlichtvergnügen

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Die Ordnungshüter haben den Hut auf - auch in Zeiten des Infektionsschutzes werden Kontrollen durchgeführt. Symbolfoto: Christof Heyden

Beamte der Polizeidirektion Chemnitz haben auch am Mittwoch Personen- und Objektkontrollen durchgeführt, um Forderungen des Infektionsschutzgesetz durchzusetzen. Das aus gutem Grund.  

Chemnitz. Die Corona-Pandemie grassiert und dennoch werden weiterhin Verstöße gegen die aktuellen Beschränkungen festgestellt. So wurden im Direktionsbereich verbotene Feiern im Garten aber auch Trinkgelage in Wohnungen festgestellt.
So überraschte ein Pächter in seinem Chemnitzer Kleingarten im Drosselweg gestern Nachmittag vier Männer, die sich dort unberechtigt aufhielten und Party feierten. Als der 47-Jährige die Gruppe aufforderte, seinen Garten zu verlassen, wurde er von einem Mann aus der Gruppe tätlich angegriffen. Die Polizei rückte schließlich an und löste die Zusammenkunft der deutschen Staatsangehörigen auf. Neben der Anzeige wegen Körperverletzung, die derzeit noch gegen Unbekannt läuft, bekam das Quartett Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

In Freiberg beendeten Polizisten am Abend eine verbotene Feier in einer Wohnung unweit der Chemnitzer Straße. Dort hatten sich sechs indische Staatsangehörige im Alter zwischen 23 und 27 Jahren verbotenerweise in einer Wohnung aufgehalten.
Mit Platzverweisen und Anzeigen wurden abends auch sechs junge Leute im Alter zwischen 17 und 21 Jahren in Oelsnitz/Erzgeb. belegt. Die deutschen Staatsangehörigen hatten sich auf einem Parkplatz an der S 246 ohne triftige Gründe zusammengefunden.

Nach einem Hinweis eines Passanten, der am späten Abend aus einer Wohnung in der Chemnitzer Fichtestraße laute Musik und Gegröle vernommen hatte, machten sich Polizisten vor Ort ein Bild. In der besagten Wohnung trafen sie nicht nur auf den Mieter, sondern auch auf sieben weitere Personen.


Ebenfalls am späten Abend kontrollierten Polizisten nach einem Zeugenhinweis eine Wohnung in der Chemnitzer Uferstraße. Dort trafen die Einsatzkräfte auf vier leicht bekleidete Frauen (22, 2x 29, 32). Das Erscheinungsbild der ungarischen Staatsangehörigen sowie das Ambiente der Wohnung legen den Verdacht nahe, dass die vier Frauen verbotenerweise der Prostitution nachgegangen waren.