Richard Glöckner für den Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert

Der Publikumsliebling des Eduard-von-Winterstein-Theaters Richard Glöckner ist in der Kategorie Darsteller:in Musiktheater für den renommierten Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert worden.

Annaberg-Buchholz. Der Deutsche Bühnenverein hat die Nominierungen 2026 für seinen Theaterpreis „DER FAUST“ bekannt. Zu den preiswürdigen Akteuren zählt ein Erzgebirger: „Das Eduard-von-Winterstein-Theater ist überaus glücklich, dass Richard Glöckner zu den drei Nominierten in der Kategorie Darsteller:in Musiktheater zählt und gratuliert ihm herzlich“, so Pressesprecherin Eva Blaschke. Die Preisverleihung findet am 14. November 2026 im Staatstheater Wiesbaden statt.

Der Tenor Richard Glöckner stammt aus dem Erzgebirge und studierte Gesang an der Universität Mozarteum Salzburg. Seit der Spielzeit 2021_2022 ist er Ensemblemitglied am Eduard-von-Winterstein-Theater. Hier sang er unter anderem Leonce in „Leonce und Lena“ von Erich Zeisel und Tamino in Mozarts „Die Zauberflöte“. Außerdem spielte er die Titelrollen in den Operetten „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller, „Der Fürst von Pappenheim“ von Hugo Hirsch und „Der reichste Mann der Welt“ von Ralph Benatzky. Letztere erlebte in Annaberg-Buchholz ihre deutsche Erstaufführung, wurde mit dem Operettenfrosch des BR-Klassik ausgezeichnet und ist auf DVD erschienen.

Tenor Richard Glöckner ist für den Theaterpreis Der Faust nominiert worden. Foto: Theater / Dirk Rückschloß

Außerdem übernahm er an der Oper Chemnitz die Partie des Remendado in „Carmen“ von Georges Bizet und gastierte im Mai 2025 an der Oper Köln in der Operette „Eine Frau von Format“ von Michael Krasznay-Krausz. Zusammen mit der Regisseurin Jasmin Sarah Zamani
entwickelte er den szenischen Liederabend „Mei Harz braucht Lieder“ über den Volksdichter Anton Günther, den er allein mit einer Klappmaulpuppe bestreitet. Dafür wurde er beim Sächsischen Theatertreffen 2024 ausgezeichnet.

Richard Glöckner in der Inszenierung „Mein Freund Bunbury“ Foto: Theater / Dirk Rückschloß

Neben dem klassischen Repertoire widmet er sich regelmäßig der Operette, dem Musical und dem Chanson. 2018 konnte Richard Glöckner in New York den Lys Symonette Award beim Lotte Lenya Wettbewerb der Kurt Weill Foundation gewinnen.
Zusätzlich zu seiner Tätigkeit auf der Bühne arbeitete Richard Glöckner als Regieassistent und konnte eigene Regieerfahrung sammeln. 2025 wurde sein Team zum internationalen RingAward für Musiktheaterregie ins Semifinale eingeladen.
Ab dem 20. Oktober 2026 ist Richard Glöckner am Eduard-von-Winterstein-Theater wieder in der (nominierten) Rolle des Jack Algernon in „Mein Freund Bunbury“ zu erleben. (PM)

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