Annaberg-Buchholz. Im Erzgebirgsmuseum Annaberg-Buchholz ist die Sonderausstellung „Klangwelten. Das begehbare Programmheft zum Musikfest Erzgebirge“ feierlich eröffnet worden. Die Ausstellung ist bis zum 13. September 2026 zu sehen und bildet den kulturellen Auftakt zum Musikfest Erzgebirge, das vom 4. bis 13. September 2026 unter dem Motto „KlangWelten“ stattfindet.
Zur Eröffnung begrüßte Oberbürgermeister Rolf Schmidt die Gäste im Erzgebirgsmuseum. In seiner Ansprache würdigte er das Musikfest Erzgebirge als weit mehr als ein Festival. Seit 2010 verwandelt es die Region alle zwei Jahre in einen einzigartigen Klangraum und verbindet Menschen über Musik, Kultur und besondere Orte miteinander.
Die Ausstellung begeistert mit originalen Musikdrucken und Handschriften aus fünf Jahrhunderten, historischen Instrumenten sowie Werken bildender Künstlerinnen und Künstler, die sich auf vielfältige Weise dem Thema Musik widmen. Zu einem ganz besonderen Highlight zählt auch passender Weise das neu erworbene Gemälde „Frau Musika“ des in Annaberg geborenen Malers Rudolf Köselitz. Das eindrucksvolle Werk verbindet Musikgeschichte, Kunst und regionale Identität auf besondere Weise und bereichert die Ausstellung um einen weiteren wertvollen Akzent.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Verbindung von Musik und bildender Kunst. Neben historischen Exponaten sind Arbeiten zeitgenössischer Künstler zu sehen, darunter Werke von Irene Bösch und Jörn Michael aus Buchholz. Ergänzt wird die Präsentation durch erzgebirgische Volkskunst, darunter der bekannte „Betende Bergmann“ von Gustav Rössel.
Die langjährige Partnerschaft zwischen den Städtischen Museen Annaberg-Buchholz und dem Musikfest Erzgebirge findet mit der diesjährigen Ausstellung ihre Fortsetzung. Sie lädt Besucher dazu ein, Musik nicht nur zu hören, sondern auch visuell und historisch zu erleben.
Alle Informationen, Ticketmöglichkeiten und das Programmheft zum Musikfest Erzgebirge 2026 sind unter https://musikfesterzgebirge.de/ zu finden.





