Neue Knappschaftsfahne nach historischem Vorbild geweiht

Mit einem Festtag voller bergmännischer Tradition und lebendiger Erinnerungskultur beging die KohleWelt zwei besondere Ereignisse: die feierliche Weihe der neuen Knappschaftsfahne ihres Fördervereins sowie die Eröffnung der Sonderausstellung „Kohlenstaub auf Polaroid – 40 Jahre Museum im Schacht“.

Oelsnitz /Erz. Den Auftakt bildete die feierliche Fahnenweihe. Begleitet von einer bergmännischen Aufwartung mit Vertreterinnen und Vertretern von sechs Knappschaften sowie dem Bergmusikkorps „Glück Auf“ Oelsnitz wurde die neue Knappschaftsfahne nach historischem Vorbild von 1856 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Nach ihrer Enthüllung nahm der Vorsitzende der Knappschaft, Heino Neuber, die feierliche Weihe vor. Die Fahne steht als sichtbares Zeichen für die lebendige Pflege bergmännischer Traditionen und die Verbundenheit mit der Geschichte des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenreviers.

Im Anschluss eröffnete Museumsleiter Jan Färber gemeinsam mit der Kuratorin der Ausstellung, Deborah Weise, die Sonderausstellung „Kohlenstaub auf Polaroid – 40 Jahre Museum im Schacht“. In seinem Grußwort würdigte Landrat Rico Anton die Bedeutung der KohleWelt als Erinnerungsort und kulturelle Einrichtung für den Erzgebirgskreis.

Eröffnung der Sonderausstellung in der KohleWelt Oelsnitz. Foto: Veranstalter/ Dirk Wieland LICHTBILDERWERKE.DE


Die Sonderausstellung zeichnet anhand zahlreicher Fotografien und persönlicher Momentaufnahmen die Entwicklung des Museums in den vergangenen vier Jahrzehnten nach. Sie zeigt eindrucksvoll, wie aus dem ehemaligen Bergwerk ein lebendiger Ort der Industrie- und Regionalgeschichte entstanden ist und welche Menschen diesen Weg begleitet haben.
Die Sonderausstellung „Kohlenstaub auf Polaroid – 40 Jahre Museum im Schacht“ ist noch bis 13. September 2026 in der KohleWelt zu sehen. (PM)

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