Industriebrache Flöha als Festivalort bewährt

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IBUG in Flöha: Das sind nicht etwa die Kippen der Sicherheitsleute, vielmehr Aktionskunst. Foto: Christof Heyden

Flöha/Leipzig. Mehr als 10.000 Neugierige und Kunstliebhaber besuchten an den vergangenen zwei Wochenenden das gestern zu Ende gegangene 17. Festival für urbane Kunst (IBUG) in der ehemaligen Buntpapierfabrik an der Augustusburger Straße. Rund 70 Künstler waren aus ganz Europa, aber auch aus Brasilien, Puerto Rico oder den USA angereist und hatten für die diesjährige Ibug die ca. 5.000 qm große Brache zum zweiten Mal mit Graffiti, Malereien und Illustrationen, Installationen, Skulpturen und multimedialen Projekten zum Leben erweckt und in ein Gesamtkunstwerk verwandelt.

In Flöha ist die IBUG mit ihrer zweiten Ausstellungssaison zu Ende gegangen. Foto: Christof Heyden

„Das diesjährige Festival war insofern besonders, weil wir erstmals in der gleichen Brache wie im Vorjahr zu Gast waren. Für uns als Team war das eine neue Herausforderung und Erfahrung. Wir freuen uns, dass wir nach zwei Jahren mit corona-bedingten Einschränkungen wieder mehr internationale Künstlerinnen und facettenreiche Kunstwerke präsentieren konnten und die Besucher die Möglichkeit hatten, die Ausstellung und das vielseitige Programm der Ibug uneingeschränkt zu erleben“, erklärt Rahel Pötschke, Mitglied im Vereinsvorstand.
Wo es 2023 mit der Ibug weitergeht, ist aktuell noch offen, doch Sachsen soll Veranstaltungsort bleiben.