Wo die Wiege des Dollars stand

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Bei Untertage-Besuchen werden Gäste im Rahmen der Erlbenistage auch verschiedene Formen des Geleuchts kennnenlernen. Foto: Christof Heyden

Die Neuauflage der Bergbau-Erlebnistage wird am 01. und 02. Juni 2019 die Gelegenheit geben, Bergbaugeschichte im Erzgebirge zu entdecken. Die Aktion bietet reizvolle Angebote für Ausflügler.

Schneeberg. Auch die Bergstadt rüstet für den Publikumsbesuch: Von der Erzgewinnung bis zur Schmelze kann man in der Fundgrube Wolfgangmaßen, im Technischen Museum „Siebenschlehener Pochwerk“ und in der Silberschmelzhütte Sankt Georgen die Arbeitswelt der Bergleute in Schneeberg hautnah erleben. Im „Siebenschlehener Pochwerk“ können Kinder Keramik-Anhänger mit kobaltblauer Glasur anfertigen.

Welche Funde maßgeblich für die erfolgreiche Herstellung des berühmten Meißner Porzellans waren, erfahren Besucher in der „Weißen Erde Zeche Aue“, der ersten Kaolingrube Europas. Im Stadtmuseum Aue tauchen Sie in die Vergangenheit ein und erfahren Wissenswertes über den Altbergbau.

Nich weniger interessant wird der Besuch des Museums zum Uranbergbau und über die Bergbaugeschichte Bad Schlemas. Im „Hohen Forst“ können Besucher den mittelalterlichen Bergbau erleben und in Schwarzenberg erwartet Gäste das denkmalgeschützte historische Gebäudeensemble Herrenhof Erlahammer.

„Dobrý den“ – auch Ausflüge zu den tschechischen Nachbarn stehen auf dem Programm, z.B. nach Jáchymov, wo einst die Silbermünzen „Tolar“ geprägt wurden, sie gelten als Vorläufer des amerikanischen Dollars.

„Diese Angebote laden zu einer Erlebnisreise durch die lebendige 800-jährige Kulturlandschaft des Erzgebirges ein. Bekanntlich ist die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ ist auf dem Weg zum UNESCO- Welterbe. Eine Entscheidung zur Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste wird im Sommer 2019 erwartet“, lädt Stefan Unger, Pressesprecher der Stadt Schneeberg, Besucher zur Teilnahme ein.

Na, erkennen Sie den Berggeist in der Grube Herkules Frisch Glück? Foto: Christof Heyden