Mit pfiffiger Idee den Förderpreis Montanregion gewinnen

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Der Schnappschuss zeigt die Preisverleihung des Förderpreises in diesem Sommer in Freiberg. Zu den beiden Preisträgern des Jahrgangs 2022 zählt Holzbildhauer Lars Neubert, weißes Hemd. Neben ihm steht rechts Dr. Sabine Hönig vom Verein IV Lichtloch des Rothschönberger Stollens, Foto: Christof Heyden

Freiberg. Zum 3. Mal lobt die Silberstadt Freiberg den Förderpreis Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří aus. Ziel des überregional ausgeschriebenen Wettbewerbs: Die Montanregion bekannter zu machen und weiter zu beleben. Noch bis Ende dieses Jahres läuft die Bewerbungsrunde. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Zur Premiere 2021 hatten die Kleinen Forscher an der TU Bergakademie mit ihrer Idee eines Welterbespiels die Jury überzeugt, wie auch Dr. Dieter Mucke aus Großschirma mit seinem Vorhaben punkten konnte, die Kurprinzer Bergwerkskanäle für Touristen zugänglich zu machen.

In diesem Jahr waren es Holzbildhauer Lars Neubert aus Schneeberg mit der Idee eines „Unter Tage-Escape-Room“ und der Verein IV. Lichtloch des Rothschönberger Stollns  e.V. mit seinem Vorhaben einer Radroute „Tour´d Lichtloch RSSt – die Dimensionen des Rothschönberger Stollns erfahren“.

Erhalten können ihn Einzelpersonen oder eine Gruppe, deren Mitglieder gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Die bis jeweils 31. Dezember jedes Jahres eingereichten Vorschläge dürfen noch nicht prämiert oder durch eine andere Institution gefördert sein.

Über die Vergabe entscheidet das Kuratorium. Ihm gehören neben der Stadt Freiberg auch die Stadtwerke AG, die TU Bergakademie, der Silberstadt e.V und die VR-Bank Mittelsachsen eG an. Sie stellen gemeinsam auch das Preisgeld. Außerdem konnte fürs Kuratorium der Verein „Welterbe Montanregion Erzgebirge“ gewonnen werden.