Faszinierende Schnitzschau zum Thema Arche Noah

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Das Thema Arche Noah in der Schnitzkunst und Spielzeuggeschichte wird in Olbernhau in den Blickpunkt gesetzt. Grafik: Veranstalter/Stadtmuseum

Olbernhau. Diese Ausstellung ist ein Muss für Schnitzer und Freunde der erzgebirgischen Holzkunst: Unter dem Titel „Archen – ein besonderes Spielzeug“ gibt das Stadtmuseum Olbernhau jetzt einen reizvollen Einblick in die Spielzeuggeschichte und rückt die Region samt eines Meisters seines Fachs in den Blickpunkt: Erich Müller.

„Als besonderes Schaugut gelten die gezeigten 158 Tiere von Erich Müller“, so Museumsleiterin Katharina Scheithauer. „Diese sind im Buch „Sächsische Volkskunst“ als „Tiere des Garten Eden“ abgebildet. Wegen der enormen Versicherungssumme können wir diese Kostbarkeit nur bis Anfang November zeigen“, so die Gastgeberin. Die verweist darauf, dass die Tiere aber nur eines der vielen Exponate der Sonderausstellung darstellen.

„Der Reiz begründet sich aus dem Angebot, die Entwicklung und Vielfalt des Themas Arche Noah im Verlauf von 200 Jahren kennenzulernen“, so Katharina Scheithauer.
Zu sehen sind so Tiere bzw. Archen aus Gröden, Berchtesgaden, Frankreich und natürlich in allen Variationen aus dem Erzgebirge sowie Musterblätter und Bücher, die ein breites Spektrum von dem ikonografischen Thema „Arche Noha“ zeigen.

Ein Besuch vom Museum Olbernhau lohnt immer, aber jetzt ganz besonders. Von Dienstag bis Sonntag hat die Einrichtung von 10:00 – 17:00 Uhr geöffnet.