Baumpflanzaktion für den Kommunalwald

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Die Pflanzaktion kann beginnen, Spaten haben die Mitarbeiter des Forstes bereitgestellt. Archivfoto. Christof Heyden

Aue – Bad Schlema. Der Natur und Umwelt verbunden zeigen sich Initiativen der Stadtwerke Aue – Bad Schlema GmbH. Auf besondere Weise engagiert sich der Energieversorger seinem namengebenden sagenhaften „Miriquidi“-Wald, der das Erzgebirge früher bedeckte und bereits im Jahr 956 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Dieser gibt auch die inhaltliche Orientierung vor.

Dabei unterstützt der Betrieb regionale Umweltprojekte und hilft sie zu finanzieren. Eines davon, der Betrieb von vier Bienenstöcken auf dem Zeller Berg, wird seit April 2021 gemeinsam mit Imker Marcus Schwuchow vom Imkerverein Annaberg e. V. realisiert.

Ein zweites Projekt startete bereits am 28. Mai 2021. An diesem Tag trafen sich die Stadtwerke Aue – Bad Schlema mit Vertretern der vor 25 Jahren gegründeten Stiftung Wald für Sachsen und des Staatsbetriebes Sachsenforst mit seinem Forstbezirk Eibenstock, dem Revier Aue im Kommunalwald auf dem Heidelsberg, der zwischen dem Auer Stadtteil Eichert und Lauter-Bernsbach liegt.
Geplant ist, nun im September 2021 ca. 500 Bäume zu pflanzen, um die heimische Waldschadensanierung zu unterstützen.

Gemeinsam mit den Forstprofis werden SWA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Naturstromkunden der Stadtwerke Aue – Bad Schlema und Grundschüler der Auer Pestalozzischule gemeinsam die Bäumchen am 14. September 2021 zwischen 10:00 und 12:00 Uhr pflanzen. Forstbezirksleiter Stephan Schusser und Revierleiter Uwe Gruber entschieden sich für die Weißtanne, einen ursprünglich prägenden Nadelbaum des Miriquidi, der aber heute selten ist. Die Bäume stammen aus der erzgebirgischen Forstbaumschule Heinzebank.

Die Aktion, 500 Setzlinge im Auer Stadtwald Aue zu pflanzen, soll übrigens jährlich stattfinden. Damit kann jeder Naturstromkunde zum Erhalt unserer schönen Wälder beitragen und einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz durch CO2-Minderung leisten.

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