Wissenschaftlicher Adventskalender erlebt Premiere

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Der Böttcher-Bau der TU Chemnitz ist das zentrale Motiv des "Wissenschaftlichen Adventskalenders". Man darf gespannt sein, was die Chemiker, Physiker und Mathematiker hinter seinen Fenstern versteckt haben. Grafik: Jacob Müller
Chemiker, Physiker und Mathematiker verlagern ihre Weihnachtsvorlesungen in 24 virtuelle Fenster

Chemnitz. Advent, Advent – die Website brennt: Gute Nachrichten für alle Fans der Weihnachtsvorlesungen der Technischen Universität Chemnitz, die in diesem Jahr coronabedingt nicht stattfinden können: Am 1. Dezember 2020 feiert der „Wissenschaftliche Adventskalender“ der TU Chemnitz seine Premiere. „Im neuen und coronasicheren Format bieten Physiker, Chemiker und Mathematiker der TU ihre gewohnt unterhaltsamen Einblicke in die Wissenschaft“, fasst Initiator Dr. Herbert Schletter vom Institut für Physik das neue Angebot zusammen. Gemeinsam mit den WWW-Wichteln des Universitätsrechenzentrums sowie der Pressestelle und Crossmedia-Redaktion ist ein neuer Adventskalender entstanden, der die Nachfolge des eng mit dem Erzgebirge verbundenen Weihnachtskalenders der TU antritt, der von 1995 bis 2019 Fans in aller Welt begeisterte. Hinter den 24 Fenstern des neuen Kalenders im modernen Layout sind nun spannende und mitunter humorvolle Videos mit unverhofften Berührungspunkten zwischen der Wissenschaft und der Adventszeit versteckt.

„In unseren Videos gehen wir der Frage nach, was alles zu einer gelungenen Adventszeit dazugehört. So gibt es Beiträge zur Musik, zum Essen und natürlich dürfen auch einige Geschenktipps nicht fehlen“, verrät der Physiker Dr. Thomas Franke. Auch Prof. Dr. Heinrich Lang und sein Team von der Professur für Anorganische Chemie deuten an, dass es hinter einigen Türchen des Adventskalenders mächtig knallt und kracht: „Wir zeigen einzigartige, atemberaubende chemische Kabinettstücke mit einem Touch von Magie und Alchemie.“ Und von Dr. Frank Göring von der Fakultät für Mathematik ist bereits zu hören, dass sich hinter einem Türchen farbenprächtige kombinatorische Explosionen verstecken: „Viele vorweihnachtliche Dinge laden außerdem zum spielerischen Denken ein, ob der Glühwein auf dem kippligen Tisch, das Format von Bastelkarton oder eben auch das explosive Design von Geschenkpapier. Lasst Euch überraschen!“

 „Wir hätten natürlich alle sehr gern unsere Weihnachtsvorlesungen live gehalten, aber in den virtuellen Räumen gibt es wenigstens keine Platzprobleme, die Versuche können immer wieder angeschaut werden und eine Verletzungsgefahr besteht in keinem Augenblick“, meint Lang, der den hoffentlich zahlreichen Fans des ersten „Wissenschaftlichen Adventskalenders“ der TU Chemnitz im Namen aller daran Beteiligten ein besinnliches Weihnachtsfest und viel Gesundheit wünscht.  Übrigens: Auch in diesem Jahr lassen sich die Fenster immer erst am jeweiligen Kalendertag öffnen. Für die ganz Ungeduldigen wurde ein „lustiges Video-Häppchen“ zur Verkürzung der Wartezeit versteckt.

Wissenschaftlicher Adventskalender der TU Chemnitz: www.tu-chemnitz.de/advent2020

Mario Steinebach