Am 27. September 1825 begann eine neue Ära: Die erste Eisenbahn fuhr auf europäischem Boden in England – ein Meilenstein in der Geschichte des Verkehrs! Das Erzgebirge und Chemnitz feiern das Ereignis.
Chemnitz. Zum zweihundertjährigen Jubiläum der Eisenbahn lädt der Verkehrsverbund Mittelsachsen in Kooperation mit 42 Partnern und Vereinen aus dem gesamten Verbundgebiet am 20. und 21. September 2025 zu einem Fest rund um den Schienenverkehr ein. An zahlreichen Stationen werden auf spannende Aktionen, historische Einblicke und jede Menge Eisenbahnfaszination geboten.
Ein Angebot: ein Ticket für alles: Sonderfahrten, Eintritt in Museen, Ausstellungen und Führungen und zugleich ÖPNV-Fahrschein im VMS-Verbundgebiet! Das Veranstaltungsticket gibt es bei zahlreichen Vorverkaufsstellen sowie in den Bahnen und Bussen.

22 Erlebnisangebote werden zwischen Annaberg-Buchholz und Zwickau in 16 Städten und Dörfern bereitgehalten. Da schnaufen die Schmalspurbahnen Oberwiesenthal und Jöhstadt, tuckert die Parkeisenbahn Chemnitz. Im Eisenbahnmuseum werden eine russische Taiga-Trommel fit gemacht, wie die erste deutsche E-Lok, Krokodil genannt, zur Freude der Besucher unter Strom steht und Führerstandmitfahrten angeboten werden. Die Feldbahnen schnurren.
Die Schlettauer Eisenbahnfreunde werden ihren restaurierten Schnellzugwagen samt den modernisierten Güterboten vorstellen, in Zwickau schnurrt die alte Straßenbahn und bei der Zellwaldbahn Großvoigtsberg ist der Doppelstock-Schienenbus Alma in der Spur.

Zentrum des Geschehens ist der Hauptbahnhof Chemnitz, wo am Sonnabend ein Fest stattfindet, zu dem Bühnenprogramme und Technikschau zählen. Der VMS ermöglicht Einblicke in die modernen Werkstätten. (PM)





