Pfiffiges Statement „Respekt statt Gewalt“

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Ein meinungsstarkes Video-Projekt hat der Kreisfeuerwehrverband Mittelsachsen gestartet. Stellvertretend für rund 5.300 Feuerwehrleute berichten drei Rettungshelfer von ihrem Engagement für die Gemeinschaft. Die Rettungshelfer gehen voran.

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Freiberg. Linda Göbel, Sara Bobe und Wei Yuan sind sympathische junge Leute, die beispielhaft in den Fokus dieser Werbekampagne rücken – jener für die Anerkennung des gesellschaftlichen Engagements. Die drei Mittelsachsen stehen stellvertretend für Hunderte im Ehrenamt tätige Mittelsachsen.
Die Besonderheit: diese Ehrenamtler sind im Notfall bereit, auch die eigene Gesundheit oder das eigene Leben zu riskieren, um in Not geratenen Mitmenschen zu helfen. Und genau dieser Einsatz verdient absoluten Respekt.

„Wir haben drei ganz verschiedene Charaktere für unsere Videos gefunden, die allesamt eines eint: der Wunsch zu helfen und Dienst am Nächsten zu leisten. Da ist zum Beispiel Wei Yuan, ein chinesischer Student, der an der TU Bergakademie in Freiberg an seiner Doktorarbeit schreibt und sich ehrenamtlich in der Freiberger Feuerwehr engagiert“, so Michael Tatz, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Mittelsachsen. „Es ist auch ein Stück Dankbarkeit, welches der Doktorand auf diese Weise dem Land entgegenbringt, welches seine Promotion ermöglicht. Und falls nötig, schnallt sich Wei den Pressluftatmer auf den Rücken und führt gemeinsam mit seinen Freiberger Einsatzkräften den Innenangriff aus, um andere Menschenleben zu retten. Das verdient Respekt.“

Tatz verweist darauf, dass aber auch die Freiberger Feuerwehr trotz anfänglicher Sprachbarrieren diese Zusammenarbeit forciert und gefördert hat. Wei hat erfolgreich die Truppmann- und Truppführerausbildung absolviert und ist zudem Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Oder Sara Bobo. Junge Mutti, die als Gruppenführerin klare Ansagen in der Feuerwehr trifft und ihre Frau steht. In der Familie, im Beruf und im Ehrenamt.
Oder Lina Göbel. Die Studentin umsorgt liebevoll den Feuerwehrnachwuchs, gestaltet mit ihnen sinnvolle Freizeiterlebnisse und gibt ihnen schon etwas mehr für deren Lebensweg mit.   

„Mit eben diesem Projekt wollen wir um mehr Verständnis für das Ehrenamt Feuerwehr werben. Auslöser für das Projekt waren nicht zuletzt auch verbale und tätliche Angriffe auf unsere Einsatzkräfte. Ehrenamtliche Feuerwehrleute sind nichts anderes als Bürgerinnen und Bürger aus der Mitte unserer Gesellschaft“, so Michael Tatz.

Ein großes Dankeschön richtet Tatz an das Landratsamt Mittelsachsen, welches mit finanziellen Mitteln aus dem lokalen Aktionsplan „Toleranz ist ein Kinderspiel“ dieses Projekt gefördert hat.
„Die Videos können von unseren Mitgliedswehren ab sofort auch für die eigene Öffentlichkeitsarbeit kostenlos genutzt werden. Und: Ein Dankeschön geht in diesem Zusammenhang an das Team von Dietmar Hoesel von der Firma Hoeselfilm, welches das Vorhaben letztlich umgesetzt hat.“

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