Es trubelt in der Pochel und es jubelt die Feuerwehr

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Das Logo zum Ideenwettbewerb Machen20!0 / Büro Marco Wanderwitz - Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Länder

Berlin/Schwarzenberg. 260 Bewerbungen hat es im Rahmen des im Frühsommer gestarteten Ideenwettbewerbs des Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland „Machen!2020“ gegeben. 50 dieser das nachbarschaftliche Miteinander befördernden Vorschläge erhielten jetzt den Zuschlag und die finanzielle Zuerkennung. Die Preisträger erhalten bis zu 15.000 Euro, um eine ihrer Idee zu verwirklichen.

„Darunter hat der Erzgebirgskreis deutschlandweit die meisten Preise abgeräumt“, zeigt sich Bundestagsabgeordneter Alexander Krauß (CDU) in einer heutigen Presseinformation erfreut. „Mit vier Projekten ist mein Wahlkreis derjenige, aus dem die meisten Sieger kommen.“

Die Urkunde für das Schneeberger Braukombinat. Foto: Büro Ostbeauftragter Marco Wanderwitz

So wurde in der Kategorie „Lebensqualität und Zusammenhalt“ das Projekt „Es trubelt in der Pochel“ des Kulturvereins Trubel in der Poche e.V. aus Schneeberg von der Jury auf den 2. Platz gewählt und erhält eine Prämie in Höhe von 12.000 Euro.

Zu den weiteren Preisträgern in dieser Kategorie gehören die Projekte „Wiederbelebung eines Handwerks für Jedermann“ des Schneeberger Braukombinat e.V. sowie der „2. Familientag der Kreisfeuerwehr Erzgebirge“ des Kreisfeuerwehrverbandes Erzgebirge e.V.

In der Kategorie „Grenzüberschreitende Partnerschaften“ gehört zudem das Projekt „Grenzenloser Feuerwehrsportwettkampf“ der Freiwilligen Feuerwehr Großolbersdorf zu den Preisträgern.

„Ich freue mich sehr über die rege Beteiligung aus dem Erzgebirge und gratuliere den Preisträgern sehr herzlich. Der Wettbewerb bietet ehrenamtlich engagierten Menschen die Möglichkeit, eine spürbare Anschubfinanzierung für Projekte und Ideen vor Ort zu erhalten“, erklärt Krauß.

Der der Engagement-Wettbewerb will bürgerschaftliches Engagement befördern, weil dieses in seiner Vielfältigkeit wichtige Voraussetzung für das Funktionieren einer demokratischen Gesellschaft ist.  Das Gemeinwesen lebt davon, dass Menschen freiwillig anpacken, wo es ihnen notwendig erscheint und gemeinsam mit anderen Ideen für ein besseres Zusammenleben entwickeln.

Es geht darum, Lebensqualität stiften und den Zusammenhalt vor Ort stärken