Steht die älteste Grenzbahnstrecke des Erzgebirges vor dem Aus?

0
302
An Wochenenden wird der grenzüberschreitende Verkehr von Cranzahl aus startend mit großer Begeisterung von den Fahrgästen beiderseits des Erzgebirgskammes angenommen. Die Hoffnung besteht, dass die Strecke nach neuer Ausschreibung fortgeführt werden wird. Foto: Christof Heyden

Der Zugbetrieb zwischen Sachsen und Böhmen ist eine kleine Erfolgsgeschichte. Doch vor Saisonfinale 2019 wird die Sorge groß, dass die Trasse wieder einmal gekappt wird.

Cranzahl/Weipert. Hochbetrieb herrscht an Wochenenden auf den Bahnhöfen Cranzahl und Weipert. Sowohl auf sächsischer als auch böhmischer Seite ist die Eisenbahnverbindung über den Erzgebirgskamm bei allen Generationen stark nachgefragt. Da steigen Ausflügler und Radfahrer genauso zu, wie Senioren in Wandergruppen das Erzgebirge beiderseits der Grenze erkunden wollen. Auch der Kreisstadt Chomotov gilt der Besuch der Deutschen, wie Tschechen der Fichtelberg-Region einen Besuch abstatten. Seit drei Jahren floriert der Saisonverkehr wieder, nachdem die älteste Trassenverbindung zwischen Sachsen und Böhmen, seit 1872 in Betrieb, zwischenzeitlich sogar 48 Jahren unterbrochen war.

Zum Weiterlesen benötigen Sie ein Abonnement. Registrieren Sie sich bitte einmalig als Nutzer von erzgebirge.tv und wählen Sie danach eines unserer Abonnements aus.

Monatsabo 02,99 € Halbjahresabo 14,99 € (inkl. ges. Mehrwertsteuer)

Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte. Am besten per Mail unter support@erzgebirge.tv.