Die ibug 2026 öffnet in Riesa.Zum 20. Festivaljubiläum wird das ehemalige Muskator-Werk zum Schauplatz für urbane Kunst, Musik und kreative Begegnungen.
Riesa. Am Samstag, 22. August, öffnet die Industriebrachenumgestaltung – kurz ibug – im ehemaligen Muskator-Werk in Riesa seine Pforten. Zum 20. Jubiläum des Festivals für urbane Kunst erwartet die Besucher ein besonderer Mix aus Streetart und Industriegeschichte sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm. Bis zum 6. September kann das Gelände an drei Wochenenden jeweils Samstag und Sonntag ab 10 Uhr besucht werden.
Beim Gang durch die eindrucksvollen Hallen und Räume des ehemaligen Kraftfuttermischwerks können Neugierige und Kunstbegeisterte nicht nur die verlorenen Winkel und einzigartige Perspektiven der Industriebrache erkunden, es erwarten sie auch Kunstwerke von 72 Künstlern aus 18 Ländern. Von farbenfrohen Murals, über großformatige Paste-Ups, bis zu raumgreifenden Installationen und Licht-Shows ist hier einiges geboten.
Ergänzt wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Vermittlungsangebot und Rahmenprogramm. Die Elbpromenade mit dem malerischer Panorama zwischen Elbe und dem ehemaligen Mühlgebäude bietet an den Festival-Wochenenden musikalische Unterhaltung mit Live-Acts und Djs und lädt mit gastronomischen Angeboten perfekt zum Verweilen ein.
Aus über 200 Bewerbungen wurde ein abwechslungsreiches Programm erstellt, das überwiegend lokalen Musikern eine Bühne bietet. Zur Eröffnung ist am Samstag u.a. Newcomerin curcuma aus Dresden zu erleben, die zwischen Dark Wave und Indie live emotionale, tiefgründige Texte mit energetischen Beats, düsteren Synthie-Sounds und hypnotischen Rhythmen verbindet.

Aber auch abseits der Bühne ist für Groß und Klein viel geboten. Neben regelmäßigen Führungen durch die Ausstellung (stündlich zwischen 11 und 17 Uhr) sowie Einblicken in die Historie des Mühlwerks. An den folgenden Wochenenden folgen weitere Vorträge, wie am 29. August ab 17 Uhr zur künstlerischen Praxis im öffentlichen Raum oder am 5. September ab 15 Uhr die Vorstellung einer Foto-Dokumentation über Graffiti im Raum Riesa in der DDR. (PM)
Alle Infos zum Programm der ibug 2026 und zum Besuch des Festivals gibt es online unter www.ibug-art.de bzw. www.ibug-art.de/programm.





