Industriemuseum zeigt preisgekrönte Designleistungen

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Im böhmischen Weipert (Vejperty) startete die Exkursion zur Bergbau- und Eisenbahngeschichte zwischen den Vertretern der drei beteiligten Länder. Foto: Christof Heyden

Chemnitz. Im Industriemuseum Chemnitz wird die Wanderausstellung zum Sächsischen Staatspreis für Design bis 3. Oktober gezeigt. Mit dem Credo „Nachhaltigkeit durch Design und Verantwortung für die Zukunft“ stehen Designstücke der 17. Edition des Sächsischen Staatspreises zwischen Mensch und Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt im Fokus.
Die Preise wurden in den Kategorien PRODUKTDESIGN, KOMMUNIKATIONSDESIGN und DESIGN IM HANDWERK vergeben. Weiterhin wurde junges innovatives NACHWUCHSDESIGN ausgezeichnet und der Sonderpreis „DESIGN macht ARBEITSSCHUTZ ATTRAKTIV“ verliehen.

Das Spektrum der nominierten und preisgekrönten Designleistungen, die in der Wanderausstellung zu sehen sind, ist außergewöhnlich groß und zukunftsweisend: von technologisch-medizinischen Erfindungen, über ultra-leichte Regenbekleidung, Ringe, die in der Erde gefertigt werden bis hin zu einem Roboter-Arm, der menschliche Bewegungen nachahmt.

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr verleiht 2020/21 den Sächsischen Staatspreis für Design bereits zum 17. Mal. Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro, verteilt auf alle Preisträgerinnen und Preisträger, dotiert. Die Aufteilung des Preisgeldes liegt im Ermessen der Jury. Die Jury hat in einem zweistufigen Verfahren 200 eingereichte Designleistungen bewertet. Die acht Preisträgerinnen und Preisträger in den einzelnen Wettbewerbskategorien erhalten jeweils 5.000 Euro Preisgeld.