Star Wars-Raumflotte dockt auf Augustusburg an

Das Jagd- und Lustschloss ist Schauplatz einer spektakulären Schau: 1,5 Millionen Klemmbausteine erzählen unter dem Titel „Flashback – Die bunte Welt der LEGO® Bausteine aus der Sammlung Lange“ generationenübergreifende Spielzeuggeschichte.

Augustusburg. Die mittelalterliche Burganlage erfreut sich seit dem Wochenende eines Besucherandrangs. Schaulustige aller Generationen wollen die eindrucksvolle Ausstellung erleben. Mit mehr als 1.780 Modellen in 13 Themenräumen auf rund 700 Quadratmetern sind Besucher eingeladen, in die faszinierende Spiele-Welt der Klemmbausteine einzutauchen. Mehr als 30 detailreiche Szenerien stellen die LEGO® Geschichte dar und laden zum Staunen, Entdecken und Mitmachen ein. Die Ausstellung ist bis zum 22. August 2027 zu sehen.

Die bunte Welt der Lego-Klemmbausteine heißt die neue Sonderausstellung auf Augustusburg, die zum Streifzug durch die Spielzeuggeschichte dieses Formats einlädt Foto: Christof Heyden.


Von Klassikern bis zu neuen Welten 
Vom 26. September 2026 bis zum 22. August 2027 lädt die Ausstellung „Flashback“ dazu ein, die LEGO® Geschichte von ihren Anfängen bis zu den großen Themenwelten der Gegenwart zu entdecken. „Wir freuen uns sehr, mit ,Flashback‘ eine Ausstellung für alle Generationen auf Schloss Augustusburg zu haben. Kinder können hier ganz neue Welten entdecken, während Eltern und Großeltern vielleicht auf Modelle treffen, die sie noch aus ihrer eigenen Kindheit kennen“, sagt Patrizia Meyn, Geschäftsführerin der Augustusburg/Scharfenstein/Lichtenwalde Schlossbetriebe gGmbH.

Die Ausstellung bietet ihren Reiz für alle Generationen. Foto: Christof Heyden

Die Reise führt große und kleine Gäste durch die City-Welten der 1960er- bis 2010er-Jahre, über den LEGO® Jahrmarkt und weiter zu Modellen aus Technic, Architecture, Friends und Harry Potter™. Auch die seit Jahrzehnten beliebte Welt von Star Wars™ darf nicht fehlen, in der die Besucherinnen und Besucher ein besonderer Höhepunkt erwartet: Eine 360-Grad-Projektionsshow lässt dort ein futuristisches Raumfahrtszenario mit Licht, Bewegung und Atmosphäre zum Leben erwachen.

Besucher sind eingeladen, an Werkbänken selbst Modelle zu basteln. Foto: Christof Heyden.


Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Bei „Flashback“ gibt es nicht nur viel zu sehen, sondern auch jede Menge zu entdecken und selbst auszuprobieren. Eine Such-Rallye führt die jungen Besucherinnen und Besucher auf die Spur versteckter „Hidden Tattoos“, während ein unterhaltsames Quiz Wissen und Aufmerksamkeit zur Ausstellung auf die Probe stellt. In den interaktiven Spielecken ist dann Kreativität gefragt: Hier können eigene Ideen umgesetzt und mit LEGO® Mosaiken neue Formen und Motive gestaltet werden. Wer Lust auf noch mehr Spaß und Bewegung hat, kann mit den XXL-Funblocks ins Bällebad eintauchen. Und für ein ganz besonderes Erinnerungsfoto warten auf die Gäste vier lebensgroße LEGO® Figuren.

Maèl hat ein Flugobjekt gebaut. Foto: Christof Heyden

Spielerisch Wissen vermitteln
Spannende Text- und Bildtafeln erzählen darüber hinaus die Geschichten hinter den Modellen und vermitteln Wissenswertes rund um die LEGO® Welt. Die zahlreichen Mitmach-Stationen sind dabei bewusst in das Ausstellungskonzept integriert und laden dazu ein, selbst aktiv zu werden. „Die einzelnen Themenwelten bieten Groß und Klein gleichermaßen viel kreative Freiheit. Das greifen wir auch pädagogisch auf und vermitteln Wissen auf spielerische Weise“, sagt Claudia Glashauser, Leiterin Ausstellungsmanagement der Augustusburg/Scharfenstein/Lichtenwalde Schlossbetriebe gGmbH. „Denn das eigenständige Bauen mit LEGO® fördert ganz nebenbei die Feinmotorik, das räumliche Denken und die Problemlösungskompetenz.“


Eine besondere Verbindung nach Dänemark
Auch der Schauplatz der Ausstellung selbst hält eine passende Verbindung zur Geschichte der berühmten Klemmbausteine bereit. Denn nicht nur LEGO® hat seine Wurzeln in Dänemark: „Auch Kurfürstin Anna, Gemahlin des sächsischen Kurfürsten August, stammte aus dem Königreich im Norden Europas. „Kurfürstin Anna war einst bei uns auf Schloss Augustusburg zugegen – und nun schaffen es die kleinen Klemmbausteine, in gewisser Weise einen Bogen zu ihr und Dänemark zu spannen“, verrät Patrizia Meyn.

Auch nach dem Ausstellungsbesuch bleibt die Verbindung zur Monarchin bestehen: Das „Café Anna“ greift ihren Namen auf und lädt dazu ein, den Ausstellungsbesuch entspannt nachwirken zu lassen. Patrizia Meyn weiß: „In unserem Café Anna kann man den Tag auf Schloss Augustusburg wunderbar verlängern.“ Das Café Anna ist täglich geöffnet. (HY/PM)

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Autor

Christof Heyden
Christof Heydenhttps://www.erzgebirge.tv
in Chemnitz lebend, geb. 1961 in Pirna, Diplom-Kulturwissenschaftler Humboldt-Uni Berlin, seit 1993 Freier Journalist und Pressefotograf. Mailadresse: christof.heyden(at)erzgebirge.tv

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