Mit 43. Teilnehmern ist am Wochenende die 102. Langhennersdorfer Rassegeflügelschau über das Parkett der Kulturhalle Erbgericht gegangen. Das war nicht selbstverständlich.
Langhennersdorf. Insgesamt präsentierten die Akteure aus dem ortsansässigen Zuchtverein und benachbarten Interessengemeinschaften des Altkreises Freiberg den Preisrichtern 353 Stück Wassergeflügel, Tauben, Hühner und Zwerghühner. Genugtuung bei den gastgebenden Vereinsfreunden, ungeachtet nicht einfacher Rahmenbedingungen eine sehenswerte und qualitativ ansprechende Leistungsschau organisiert zu haben.
„Wir freuen uns, Zuchtfreunde aus den Altkreisen Flöha und Hainichen aber ebenso dem Erzgebirgskreis begrüßen zu dürfen“, so Vorsitzender Bodo Haubold. Der zeigte seine Erleichterung, die mit Engagement im Ehrenamt präparierte Veranstaltung wie geplant durchführen zu dürfen. Nach Auftreten eines Vogelgrippe-Falles waren vom Landratsamt Mittelsachsen die Sicherheitsbestimmungen für Züchter und Ausstellungen drastisch erhöht worden.

„Wir haben bis zur letzten Minute gebangt, die Tiere waren quasi schon im Transportkäfig. Bei Absage wäre einerseits unser Einsatz umsonst gewesen. Aber noch schwerwiegender wäre der Fakt für die Züchter, ihre Ergebnisse nicht vorstellen zu können. Derart Ausstellungen sind für uns Leistungsschauen, sie dienen der Standortbestimmung. Durch die Preisrichter wird die züchterische Qualität eines Jahrgangs mit ihren Wertungen bestimmt, sie geben uns Hinweise. Die großen Leistungsschauen wie in Erfurt und Leipzig sind abgesagt, umso wichtiger ist es, dass kleinere Formate wie das unsrige stattfinden“, so der seit 2002 amtierende Vereinschef der 36 Mitglieder zählenden vereinigung. (hy)


