Ehrenfriedersdorf. Mit einem Moment des Rückblicks haben die Einheimischen dem 60. Todestag der Künstlerin Elisabeth Ahnert am heutigen Tage gedacht. Ahnert, geboren 1885 in Chemnitz, zählt zu den bedeutensten Gestalterinnen der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts in Deutschland.
„Sie wurde in einem Atemzug mit Paula Modersohn-Becker oder Gabriele Münter genannt. Ihre Arbeiten, geprägt von klaren Formen, handwerklicher Präzision und einer unverwechselbaren ästhetischen Handschrift, haben die textile Gestaltung weit über ihre Zeit hinaus beeinflusst“, so Kulturmanager Michael Knauth. Ihr künstlerisches Vermächtnis bleibe bis heute sichtbar: in musealen Sammlungen, in der regionalen Erinnerungskultur und in der Wertschätzung für ihre Kunst als eigenständige Ausdrucksform.
Anlässlich des 140. Geburtstages im zurückliegenden Jahr, widmete die Stadt Ehrenfriedersdorf der bedeutenden Vertreterin der klassischen Moderne eine Straße mit dem Namen Elisabeth-Ahnert-Straße sowie eine umfassende Ausstellung. 2024 wurde in Ehrenfriedersdorf, wo sie 1996 verstarb, ein Frauenort zu Ehren von Elisabeth Ahnert eingeweiht.
Seit dem Jahr 2012 befindet sich an ihrem damaligen Wohnhaus (Annaberger Str. 33, Ehrenfriedersdorf) eine von dem Künstler Erik Neukirchner gestaltet Bronzetafel. (PM- Knauth)
Aktuelle Aktuelle Ausstellungen von Arbeiten Elisabeth Ahnert:
https://www.heinrich-hartmann-haus.de/lhhhaktuelles
https://kulturstudien-dresden.de/ausstellungen/mythos-erzgebirge-kunst-und-eigensinn-einer-region/






