Freiberg. Die Straßenmeistereien im Landkreis Mittelsachsen haben die Vorbereitungen für die diesjährige Winterdienstsaison abgeschlossen. An ihren Standorten in Brand-Erbisdorf, Mühlau, Freiberg, Hainichen, Rochlitz und Döbeln stehen 28 eigene Fahrzeuge zur Verfügung. Hinzu kommen fast 40 Fahrzeuge von Firmen der Region − inklusive acht Traktoren.
Die eingesetzte Technik an Streuern und Schiebern wurde über den Sommer in der eigenen Amtswerkstatt in Hainichen gewartet. Knapp 6800 Tonnen Streusalz sind eingelagert, weitere 8000 Tonnen stehen dem Landkreis nach einem Vergabeverfahren zur Verfügung. In der vergangenen Saison wurden rund 8500 Tonnen Streusalz benötigt. An bestimmten Schwerpunkten werden die Meistereien auch wieder Schneezäune aufstellen.
In der Regel wird das rund 1600 Kilometer lange Netz an Kreis-, Staats- und Bundesstraßen in den Morgenstunden an winterlichen Tagen vor dem Einsetzen des Berufsverkehrs befahren. Die Schichten beginnen um drei Uhr, abends ist gegen 21:00 oder 22:00 Uhr der Einsatz beendet. Wenn die Wetterlage extrem ist, dann wird die ganze Nacht gefahren. (PM)




