Mittelsachsen fördert Ausbildung von Medizinern

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Freiberg. Zum Wintersemester 2022/23 hat der Landkreis Mittelsachsen drei neue Stipendiatinnen in das Programm „Rundum gesund – Ärztin/Arzt werden für Mittelsachsen“ aufgenommen. Zum Jahresende erhalten die Studentinnen ihre Aufnahmeurkunde sowie die Förderverträge. Das Stipendienprogramm fördert jährlich bis zu drei Medizinstudierende mit einem Stipendium in Höhe von 400 Euro monatlich. Die Förderhöchstdauer ist auf maximal sechs Jahre begrenzt.

Dafür verpflichten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten, alle Praxisphasen ihres Studiums sowie ihre Facharztausbildung – insofern die Möglichkeit gegeben ist – im Landkreis Mittelsachsen zu absolvieren. Wer nach der Erteilung der Approbation keine unmittelbare Weiterbildung zur Fachärztin oder zum Facharzt anstrebt, verpflichtet sich darüber hinaus, für mindestens fünf Jahre im Landkreis Mittelsachsen als angestellte Ärztin oder angestellter Arzt in der Patientenversorgung oder im Gesundheitsamt des Landkreises tätig zu werden.

Zwei der „neuen“ Nachwuchsmedizinerinnen sind Mittelsächsinnen, eine Studentin kommt aus dem Nachbarlandkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und ist über eine Freundin auf die Fördermöglichkeit des Landkreises aufmerksam geworden.
Insgesamt fördert der Landkreis zum aktuellen Semester acht Studentinnen und einen Studenten der Fachrichtung Humanmedizin.

Interessierte Nachwuchsmedizinerinnen und Nachwuchsmediziner sowie Schülerinnen und Schüler, die Medizin studieren möchten, können ihre Bewerbung jederzeit an das Landratsamt Mittelsachsen schicken. Bewerbungsschluss für das kommende Wintersemester ist der 31. Juli 2023. Wer in das Programm aufgenommen wird, entscheidet der Landrat auf Vorschlag eines Auswahlgremiums. (PR)