Verwaiste Buntpapierfabrik wird Besuchermagnet

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Farbenfreude an der grauen Fassade der Buntpapierfabrik Flöha. In die Fabrikruine zieht mit der IBUG temporär wieder Leben ein. Foto: Christof Heyden

Flöha. In Flöha ist die IBUG in ihr erstes Ausstellungswochenende gestartet. Ungeachtet Nieselregens und Nebels hatten sich Fans auf den Weg in die Zweistromstadt von Zschopau und Flöha begeben. Bereits vor offiziellem Ausstellungsbeginn sammelten sich Schaulustige vor den Toren der Industriebrache an der Augustusburger Straße. Neben Einheimischen begehrten Leipziger, Dresdner und Besucher nicht nur aus anderen Regionen Sachsens Einlass.

In Flöha ist die IBUG in ihren zweiten Ausstellungstag gestartet. Ungeachtet des Nieselregens sind die Fans unternehmungslustig, die Künstler und Gastgeber bester Laune. Dörte, vorn und Norma öffnen die Tore. Foto: Christof Heyden

In den weitläufigen Komplex herrschte längst aufgeweckte Geschäftigkeit. So griff Marie zu Zahnputzbürste und Seife, sie hatte die Nacht vor Ort in einem Feldbett verbracht und rüstete sich für den Start. Auch Aiko gehörte zu den Frühaufstehern. Mit einem großen Pott Kaffee versehen, nahm er als Servicekraft einen der Ausstellungssäle in Besitz. Wenige Augenblicke nach 10 Uhr öffneten Norma und Dörte die Tore zum Aktionsgelände. Am kommenden Wochenende öffnet die Schau zum zweiten Mal dieser Schauperiode ihre Tore. Insgesamt 100 Akteure beteiligen sich an der Veranstaltung.

In Flöha ist die IBUG in ihre Ausstellungsphase gestartet. Ungeachtet des Nieselregens sind die Fans unternehmungslustig, die Künstler und Gastgeber bester Laune. Foto: Christof Heyden