Buschecke jetzt idyllischer Rastplatz

0
163
Neue Wander- und Rad-Rast-Station Buschecke: Hoch droebn über Neuhausen ist dieser Erlebnispunkt mit Fotorahmen eingeweiht worden. Foto: Christof Heyden

Neuhausen. Dieser Schnappschuss wird zukünftig die Fotoalben von Gästen des Erzgebirges aber auch von Einheimischen zieren: die herrliche Aussicht auf Neuhausen mit Schwartenberg und Schloss Purschenstein eingefangen in einem überdimensionalen Bilderrahmen.
Am Wochenende wurde das pfiffige Holzständerwerk mit einer launig-unterhaltsamen Zeremonie eingeweiht.

Neue Wander- und Rad-Rast-Station Buschecke: Hoch droebn über Neuhausen ist dieser Erlebnispunkt mit Fotorahmen eingeweiht worden. Foto: Christof Heyden

Die ersten Aufnahmen am Sonntag bannten die Zeremonie der Krönung der Nussknackerkönigin und Prinzessin vor dieser Szenerie des Rastplatzes Buschecke. „Wir haben ein Filet-Grundstück des Tourismus geschaffen, der Standort dürfte seine Fans finden, das ist wahrliche Aufwertung eines Erholungspunktes“, zeigte sich Bürgermeister Andreas Drescher angetan vom idyllischen Flecken und dem neuen Verweilangebot.
Neben dem Fotopunkt sind Bänke, Tische und Schwungliegen aufgebaut worden. Die dürften die Fahrradfahrer schätzen lernen, die den hier vorbeiführenden Kurs der beliebten Blockline-Biker-Runde Richtung Goldhübel befahren.

Maßgeblich engagiert hat sich dabei Undine Weise von der Gemeindeverwaltung. Foto: Christof Heyden

Das ehrgeizige Vorhaben ist das seit geraumer Zeit vorangebrachte Gemeinschaftswerk tatkräftiger Hände. „Inspiriert von einem solchen Fotopunkt in Olbernhau war unser Wille geweckt, auch so ein Angebot zu unterbreiten“, erklärt Undine Weise, die als Tourismusfrau der Gemeinde die Organisationsfäden zog. „Wir haben aber den Bilderrahmen so angelegt, dass er es ermöglicht, sich auf den unteren Balken zu setzen. Dieser ist als Sitzplatz samt Tischlein angelegt. Besucher können sich quasi in das Landschaftsmotiv hineinsetzen.“

Die Neuhausenerin freut sich, große Bereitschaft zur Mitarbeit geweckt zu haben. „Birgit Kaden stellte uns als Grundstücksbesitzerin diesen Flecken Erde zur Verfügung, die Jagdgenossenschaft kümmerte sich um die Schwungliegen, Frank Hiemann baute den Tisch und die hölzernen Fahrradständer. Jan Haufe vom Holzbetrieb Nassau übernahm den Holzrahmenbau und die Mitarbeiter des Bauhofes richteten den Platz her. Peter und Petra Haustein bepflanzten den Bereich und der Tourismusverband Erzgebirge steuert die Holzfiguren der Blockline-Strecke bei“, so Undine Weise. Rund 5.000 Euro wurden so gemeinsam für den Rastplatz aufgebracht.