Attraktive Innenstadtideen trotzen Corona-Blues

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Die Ehrenfriedersdorf lässt die Innenstadt bunt aufblühen, versteht Brauchtum mit Stadtgrün zu verbinden. Für weitere Ideen gibt es jetzt Preisgelder. Archivfoto: Christof Heyden

Delitzsch/Augustusburg. Mittelsächsische und Erzgebirgskommunen sind pfiffig: das beweist die gestrige Jury-Entscheidung zum sächsischen City-Wettbewerb „Ab in die Mitte“. So dürfen sich die Städte Oederan (Sonderpreis »Licht«) und Ehrenfriedersdorf (Sonderpreis »Blühendes Zentrum«) über ausgezeichnete Projektvorschläge freuen. Auch die Stadt Augustusburg ist mit der Idee einer Ehrenamtskarte geehrt worden. Mit dem Preisgeld in Höhe von insgesamt 14.000 Euro soll das innerstädtische Projekt jetzt angeschoben werden.

Einen dritten Preis im Hauptwettbewerb in Höhe von 10 000 Euro sichert sich Flöha mit dem Projekt „Ein Event-Garten für unser neues Stadtzentrum“. Einen dritten Platz belegte auch Stollberg mit der Idee „Vom Parkplatz zum Marktplatz“.

Die Sieger im diesjährigen City-Wettbewerb »Ab in die Mitte!« stehen fest. Der mit 30 000 Euro dotierte erste Preis geht an die Stadt Brandis für das Projekt „Räume des Wissens – Räume des Erlebens: Innenstadt neu aneignen“. Zwei zweite Preise zu je 20 000 Euro gehen an die Stadt Großenhain für das Pilotprojekt Grünes Sommerflair für Großenhain und an die Große Kreisstadt Auerbach/Vogtl. Und ihre Idee AUERBACHerLEBEN.

Mit der Auszeichnungsveranstaltung hat der aktuelle Jahrgang gestern in Delitzsch sein Finale gefunden.

Im 18. Jahr seines Bestehens stand der Innenstadt-Wettbewerb diesmal unter dem Motto »Lebensraum Stadt: Handel, Wandel, Vielfalt«. 48 Kommunen hatten sich mit 49 Vorschlägen um die attraktiven Preise des Wettbewerbs beworben.

Dabei hatte die Ideenschmiede dieses Jahr einen besonderen „Schub“ erfahren, indem durch die Bereitstellung zusätzlicher Preisgelder für Innenstadt-Projekte zur wirtschaftlichen Stärkung der Zentren nach der Corona-Pandemie („Ab in die Mitte!“ PLUS) eine viel breitere Beteiligung gegenüber den letzten Jahren zu verzeichnen ist.

Das Jahresmotto lautete „Lebensraum Stadt: Handel, Wandel, Vielfalt“ und wurde von den beiden Ministerien für Regionalentwicklung sowie für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr getragen.