Wo Roboter Friedhelm die Gäste führt

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Das herausragende Kapitel der DDR-Fahrzeuggeschichte um die Modelle Framo und Barkas wird im neuen Erlebnismuseum Frankenberg erzählt. Foto: Christof Heyden

Frankenberg. Die Tage sind gezählt: Am 15. Juli 2021 öffnet endlich die ZeitWerkStadt im sächsischen Frankenberg. Mit einem Vorab-Besuch testeten Schüler der Stadt erstmals das neue Erlebnismuseum und checkten das Konzept der Gastgeber.   
Da, wo im Rahmen der sächsischen Landesgartenschau zum Besuch von reizvollen Pflanzenkreationen eingeladen wurden war, gibt es nun regionale Zeit- und Wirtschaftsgeschichte zu entdecken. Auf insgesamt 1.800 qm Fläche wird die spannende Historie der Industriekultur der Stadt Frankenberg/Sa. und des Freistaates Sachsens in den Blickpunkt gerückt.

Die Ausstellung zeigt u.a. die aus dem technischen Fortschritt des 19. Jahrhunderts erstaunliche Stadtentwicklungsgeschichte – beispielsweise über die Anfänge der Automobilindustrie mit seinen Framo und die Zeit der DDR mit der Barkas-Produktion bis heute und mit Ausblick in die Zukunft.

Museumsleiter Tobias U. Müller hat noch 14 Tage ranzuklotzen, um die Schau für den besuch zu wappnen. Foto: Christof Heyden

Der Besuch lohnt für alle Altersgruppen, wobei gerade jungen Leuten altersgerechte Begegnungen mit der Technik und Erfindungen geboten werden. So wird zu Experimenten zu Strom und Dampf eingeladen. Roboter Friedhelm nimmt die Gäste interaktiv in Hand, begleitet sie an den digital gestalteten Stationen.

Er begleitet die Besucher Dank neuester Präsentationstechnik in digitalem Format: Roboter Friedhelm. Er kommuniziert mit den Besuchern, stellt Fragen, erzählt Geschichte. Foto: Christof Heyden

„Die erlebnisstarke und interaktive Verknüpfung von Geschichte, Handwerk und Industrie geht aber weit über die Stadtgeschichte hinaus:  Sachsens neue Freizeitattraktion zeigt, dass Wissen und Spaß zusammengehören. Die Besucher entdecken Sachsens Pioniergeist und erfahren mehr darüber, welche Spuren der Freistaat Sachsen in der Welt hinterlassen hat“, so Torben Knye, Pressesprecher des im Hamburg beheimatet Unternehmens leisureworkgroup GmbH welches die Ausstellung betreut.

Die Gastgeber sind davon überzeugt, dass die ZeitWerkStadt als neuer touristischer Ankerpunkt für die Stadt Frankenberg/Sa., die Region Mittelsachsen und das Bundesland Sachsen einen nachhaltigen Akzent setzen wird.