Auf den Spuren der Sächsischen Kohlenstraße

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Diese Abbildung zeigt den Standort Otto-Schacht in Niederwürschnitz, einem Standort der Sächsischen Kohlenstraße. Grafik: Heino Neuber

Niederwürschnitz. Die alle früheren Steinkohlegebiete verbindende Sächsische Kohlenstraße nimmt Schritt für Schritt ihre Gestalt an: im Bereich Lugau/Niederwürschnitz werden aktuell die ersten, völlig neu gestalteten Tafeln des Querschlages Lugau-Oelsnitz montiert.

„Dabei handelt es sich um ein von der Knappschaft des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenreviers e.V. und dem Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge gemeinsam mit Partnern angestoßenes Vorhaben, welches Bergbaugeschichte und Standortentwicklungen sichtbar machen will und so ein Stück identitätsstiftender Geschichte der Industrialisierung in Sachsen verorten will“, erklärt das Vorstandsmitglied des Vereins der sächsischen Bergmann-, Hütten- und Knappenvereine Heino Neubert.

Getragen von den Gemeinden des früheren Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenreviers wurde 2019 ein Signet speziell entwickelt und zugleich ein einheitliches und doch individuelles Layout für die 240 km lange Route zwischen Zwickau und Dresden geschaffen.
Nun werdenn diese Informationstafeln entlang der SÄCHSISCHEN KOHLENSTRASSE montiert. Neuber verweist darafu, dass die Gestaltung insbesondere nach Förderung über den Kleinprojektefonds des Vereins Welterbe Montanregion Erzgebirge gelang.

„Wir freuen uns, dass er regen Anteil am weiteren Auf- und Ausbau des ehrgeizigen und von vielen aktiven Unterstützern aus ganz Sachsen getragenen Vorhabens nimmt. Dies ist insbesondere eine hohe Wertschätzung gegenüber dem Fachbeirat Sächsische Kohlenstraße, der es sich seit 2014 zur ehrenamtlichen Aufgabe macht, dem sächsischen Steinkohlenbergbau als Triebkraft der Landesentwicklung und damit der Entstehung des Wirtschaft- und Innovationsstandortes Sachsen, Würdigung durch Sichtbarmachung von bedeutender Geschichte im Landschaftsraum widerfahren zu lassen“, sagt Heino Neuber.

Diese Abbildung zeigt die neugestalteten Informationstafel zum Otto-Schacht mit wichtigen Querverweisen zum Berg- und Hüttenwesens Sachsens als Bezug zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/ Krušnohoří. Grafik: Heino Neuber